Bei Trapezen denkt man wohl unweigerlich an Zirkuszelte, Cirque-du-Soleil-Spektakel oder schlüpfrige Burlesque-Shows. Die multidisziplinäre italienische Installationscrew fuse* beeindruckt ihre Zuschauer dagegen mit einer minimalistischen Live-Medien-Performance, in deren Zentrum eine Trapezkünstlerin steht.Bei Ljós ist weniger mehr und der „unechte, spärliche und verwirrende Raum“, den fuse* kreieren, ist faszinierend. Trapezkünstlerin Elena Annovi dreht und wendet sich und die Leinwand hinter ihr reagiert, indem sie zu den Bewegungen in der Luft Sound und Visuals erzeugt. Bisweilen explodieren die Visuals geradezu, wenn Elenas Bewegungen intensiver werden, manchmal nehmen sie die Konturen ihres Körpers an.
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Ljós nutzt den Körper als Medium für das Verständnis des Zusammenspiels von Sound, Visuals und Bewegung. Schaut euch das symbiotische Schauspiel am besten selbst an und besucht die Webseite des Projekts.
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