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Der VICE Podcast #3: Warum die Durchprivatisierung der Bundeswehr ein Problem ist

Gulaschkanonen, Kleiderkammer oder Drohnen: Die Bundeswehr gibt mehr aus der Hand, als uns lieb sein kann.
26.4.16

Mit dem VICE Original Podcast auf Deezer gibt es ab jetzt jede Woche Hintergrundgespräche aus der Berliner Redaktion. Welche Themen wurden in der vergangenen Woche rauf und runter diskutiert? Was hat geschockt, gefreut, geärgert oder uns ganz allgemein beschäftigt? Im Wochenrückblick lassen wir die interessantesten Geschichten aller VICE-Kanäle Revue passieren und widmen uns ausführlich einem Thema, das dringend diskutiert gehört.

Unser Content Director undliebster (einziger) Ex-Bundi bei VICE, Christian Vonscheidt, hat sich mit mir über meine Bundeswehr-Recherche unterhalten. Ich wollte mir einen Überblick verschaffen, welche Bereiche rund um das deutsche Militär eigentlich schon alle privatisiert sind (verdammt viele!)—und habe herausgefunden, dass diese vermeintlichen Verschlankungen zu sehr ungesunden Abhängigkeiten und Konsequenzen führen.

Die outgesourcte Gulaschkanone—Welche Bereiche sind in der Bundeswehr eigentlich schon alle privatisiert?

Denn ob Kleiderkammer, Gulaschkanone, Drohnentechnik, Schießsimulator, Truppenübungsplatz oder Wachleute in der Kaserne: Die Bundeswehr gibt viel mehr aus der Hand, als ihr eigentlich lieb sein könnte und lässt sich auch gern mal durch gezielte Lobbyarbeit aus der Rüstungsindustrie von ihren „Lösungen" überzeugen.

Was passiert mit den Streitkräften, wenn private Partner schlecht wirtschaften und ausfallen? Und wenn Waffenfirmen Informationen ins Ausland weiterverkaufen? Sparen wir überhaupt irgendwas durch die ganze Auslagerung ein? Und warum steht eigentlich die einzige U-Bahn Sachsen-Anhalts im Nichts neben einem Geisterdorf und einem Wasserwerk ohne Wasser? All das diskutieren wir im VICE-Podcast. Das Motherboard-Thema beginnt direkt nach den aktuellen News aus den anderen Redaktionen: