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From Stockholm they are also waiting for the — Rami (@RamiAlLolah)21. Mai 2016
Als er diese Bilder bemerkte, rief der bekannte Blogger und Gründer des Open-Source-Journalismus-Projekts bellingcat Elliot Higgins dazu auf, die Poster anhand der Straßenbilder im Hintergrund zu lokalisieren. Mithilfe von Google Street View und anderen Tricks gelang das der Crowd auch bei überraschend vielen Fotos, obwohl sie meistens in auf den ersten Blick nichtssagenden Gegenden gemacht wurden.
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Natürlich ist das noch kein echter Durchbruch, wenn man herausfindet, in welcher Straße in Münster der Poster das Foto jetzt genau gemacht hat. Wenn sich an einer dieser Straßen Stelle allerdings eine Überwachungskamera befinden sollte, könnte der ein oder andere IS-Fan ein echtes Problem bekommen.Aber ein paar Kandidaten (wahrscheinlich nicht die hellsten unter den Dschihadisten in spe) haben auch ohne Kameras dafür gesorgt, dass es für sie selbst ungemütlich werden könnte: Sie haben ihre Fotos nämlich von Balkons oder aus Privatwohnungen geschossen, die dann auch identifiziert wurden.ISIS fanboy geolocated by — Eliot Higgins (@EliotHiggins)21. Mai 2016
Here's another ISIS fanboy to geolocate, this time in — Eliot Higgins (@EliotHiggins)21. Mai 2016
Das heißt natürlich noch lange nicht sicher, dass derjenige, der das Foto gemacht hat, auch wirklich in dieser Wohnung lebt, und wie strafrechtlich relevant ein paar Hashtags sind, ist auch noch nicht klar—obwohl es in Deutschland verboten ist, für den IS zu werben. Aber in mindestens einem Fall hat die örtliche Polizei bereits angekündigt, Nachforschungen anzustellen. Selbst wenn die IS-Fans jetzt dafür nicht belangt werden können—unter Beobachtung gestellt werden können sie auf jeden Fall. Und wenn das passiert, können sie niemandem die Schuld geben außer sich selbst.Übrigens: Dieser Garten in Köln konnte noch nicht lokalisiert werden. Das könnten in dem Fall wohl nur die Nachbarn erledigen.
