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Klimaprotest: Warum engagieren sich vor allem junge Frauen?

Wir haben mit Luisa Neubauer von Fridays for Future, den Sprecherinnen von Ende Gelände und Forschenden sieben Thesen aufgestellt.

von Marlene Halser
15 Juli 2019, 12:30pm

Greta Thunberg: imago images / Insidefoto | Luisa Neubauer: imago images / Metodi Popow | Anuna De Wever: imago images / Reporters | Hintergrund: Public Domain Pictures 

Mehr als zwei Millionen Menschen sind am 15. März 2019 weltweit beim bislang größten Klimastreik der "Fridays for Future"-Bewegung auf die Straße gegangen. Mit dabei waren auch Forschende, die herausfinden wollten, wer da eigentlich demonstriert. Das Ergebnis überraschte sie selbst: Rund zwei Drittel der Beteiligten waren weiblich.

Die "Fridays for Future"-Organisatorinnen Greta Thunberg in Schweden, Luisa Neubauer in Deutschland, Anuna De Wever in Belgien und Anna Taylor in Großbritannien, aber auch Kathrin Henneberger, Nike Mahlhaus und Sina Reisch von Ende Gelände – egal, wo man hinsieht, die prominenten Gesichter der Klimaprotestbewegung haben eines gemeinsam: Sie alle sind junge Frauen. Das gilt nicht nur für die bekannten Sprecherinnen, sondern offenbar auch für die Mehrheit derer, die weltweit für den Klimaschutz demonstrieren.

"Je jünger die Befragten waren, desto mehr weibliche Demonstrantinnen waren darunter", sagt Piotr Kocyba von der TU Chemnitz, der die Befragung bei der "Fridays for Future"-Demos in Polen leitete. In Polen war der Frauenanteil mit knapp 69 Prozent selbst im europäischen Durchschnitt besonders hoch. In allen Ländern zusammengenommen lag er bei 58 Prozent.

Aber warum ist das überhaupt so überraschend? "Viele historisch gewachsene Protestbewegungen waren eher männlich geprägt, wie zum Beispiel die Arbeiterbewegung", sagt der Soziologe Moritz Sommer vom Institut für Protest- und Bewegungsforschung, der die Demos in Berlin und Bremen beobachtet hat. Zwar gleiche sich das Geschlechterverhältnis seit den 70er Jahren mehr und mehr an. "Bei Anti-TTIP-Demos und den G20-Protesten in Hamburg war das Verhältnis von Frauen und Männern zum Beispiel fast ausgewogen", sagt er. Normalerweise werde ein Frauenanteil, wie bei den "Friday For Future"-Demos im März sonst aber nur bei Themen erreicht, die auch in erster Linie Frauen betreffen; zum Beispiel bei Protesten gegen den Paragrafen 219 a.

Nun geht die Klimakatastrophe ja alle Menschen etwas an. Weshalb sind es also trotzdem vor allem junge Frauen, die dagegen demonstrieren? Sieben Thesen, warum Klimaprotest mehrheitlich weiblich ist:

These 1: Umweltschutz interessiert einfach mehr Frauen als Männer

Seit den Nullerjahren fragt das Institut für Jugendkulturforschung in Wien regelmäßig Menschen zwischen 10 und 19 Jahren, für welche Themen sie sich theoretisch einsetzen würden. "Für Umwelt- und Naturschutz" antworteten im Frühjahr 2019 44 Prozent der Mädchen, aber nur 32 Prozent der Jungs. Auch bei Umfragen aus den Jahren 2014 und 2015 rechneten sich deutlich mehr Mädchen als Jungs zwischen 14 bzw. 16 und 29 Jahren selbst der "Ökoszene" zu. Dass Frauen sich mehr für Klimaschutz interessieren als Männer, ist also nicht neu.

Beate Großegger, die das Wiener Institut leitet, sagt: "Naturschutz, Umweltschutz, Klimaschutz, das Wording ändert sich vielleicht, aber an diesem Thema sind junge Frauen schon sehr lange dran." Die Ökoszene sei nicht erst seit Neustem, sondern mindestens schon über die letzten zwei Jahrzehnte hinweg sehr klar weiblich dominiert.


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Das belegen auch Zahlen aus den USA. Dort hat die Soziologin Dana R. Fisher von der Universität von Maryland bereits 2014 beim People’s Climate March in New York City Demoteilnehmende befragt. Rund 55 Prozent der 400.000 teilnehmenden Menschen waren weiblich.

Jugendforscherin Großegger fällt an den Zahlen aber noch etwas anderes auf: "Nicht alle Frauen sind gleichermaßen an Klimaschutz interessiert. Die Ökoszene ist nicht nur weiblich, sondern auch bildungsnah." Das belegen auch die Umfragen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung sowie die Befragung aus den USA. Bei den "Fridays For Future"-Protesten gaben 87 Prozent der Teilnehmenden an, aufs Gymnasium, eine Fachhochschule oder eine Universität zu gehen. Sich überhaupt mit Klimafragen auseinandersetzen und an Protesten teilnehmen zu können, sei ein Privileg, das nicht allen sozialen Schichten offen stünde, sagt Großegger. "Bei jungen Menschen, die eine Ausbildung machen, sieht das ganz anders aus." Das wiederum sorgt dafür, dass Klimaproteste nicht nur weiblich und bildungsnah sind, sondern oft auch mehrheitlich – wenn auch nicht ausschließlich – weiß.

Die Bewegung strengt sich an, inklusiver zu werden. Bei den Protesten im Rheinischen Braunkohlerevier Ende Juni, bei denen 8.000 Menschen am Tagebau Garzweiler demonstrierten, zog erstmals auch ein "inklusiver Finger" mit, an dem auch Menschen im Rollstuhl teilnahmen und der an einer Stelle so lange die Polizei blockierte, bis es ein anderer Demozug in den Tagebau schaffte.

These 2: Frauen sind mitfühlender und wollen deshalb die Umwelt retten

Über die Frage, warum sich bildungsnahe Frauen mehr für Klimaschutz interessieren als Männer, lässt sich nur spekulieren. Das taten auch Forscher der US-amerikanischen Yale University bereits 2018. In ihrem Bericht vermuten sie unterschiedlichste Erklärungen, "darunter auch Unterschiede in der Sozialisation der Geschlechter und der daraus resultierenden unterschiedlichen Wertesysteme (z.B, Altruismus, Mitgefühl), der Wahrnehmung von Risiko und Verwundbarkeit sowie feministische Überzeugungen, zu denen auch das Engagement für Gleichheit, Fairness und soziale Gerechtigkeit gehören."

Weil Frauen sich also generell mehr kümmern, tun sie das auch für "Mutter Erde"? Wir haben Luisa Neubauer gefragt, die in Deutschland als bekannteste Sprecherin der "Fridays for Future"-Bewegung gilt.

"Dass Frauen mitfühlender sind und sich deshalb mehr für Umweltschutz interessieren, hört sich für mich wie eine patriarchale Erzählung an", sagt sie gegenüber VICE. Für sie funktioniere die Erklärung eher andersherum: "Radikaler Klimaschutz stellt vieles in Frage, von dem vor allem Männer profitieren", sagt sie. Kein Wunder also, dass Männer sich schwerer damit tun, sich für Klimaschutz zu begeistern.

"Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, müssen wir so schnell wie möglich, so gerecht wie möglich, so viele Emissionen wie möglich einsparen. Dazu müssen wir aus der Kohle-, Gas- und Ölförderung aussteigen", sagt Neubauer. "Und das betrifft einen überproportional männlich dominierten Komplex von Akteuren in Politik und Industrie, der vom derzeitigen Status Quo profitiert."

"Rechte Proteste sind durchgehend mehr von Männern geprägt", sagt der Soziologe Moritz Sommer.

Für dieses Argument spricht auch, dass Männer derzeit eher dann überproportional häufig auf die Straße gehen, wenn sie den Status Quo und damit auch ihre Privilegien bedroht sehen – statt sich so wie Demonstrantinnen mehrheitlich fürs Klima, also eine potenziell alle Menschen betreffende Angelegenheit, zu engagieren. Das zeigen rechte Demos, wie die Pegida-Aufmärsche in Dresden. Auch die haben die Wissenschaftlerinnen vom Institut für Protest- und Bewegungsforschung untersucht. "Rechte Proteste sind durchgehend mehr von Männern geprägt", sagt der Soziologe Moritz Sommer. Bei Pegida-Demos liege der Männeranteil laut Befragungen des Instituts bei 82 Prozent.

Aber warum stehen plötzlich trotzdem lauter junge Frauen an vorderster Front und warum war das beim Thema Umweltschutz nicht schon immer so?

These 3: Die Führungsfiguren sind weiblich und das macht anderen Frauen Mut

Die Forschenden sagen: Es liege an der Vorbildfunktion, die allen voran Greta Thunberg, aber auch andere weibliche Organisatorinnen wie Luisa Neubauer, Anuna De Wever und Anna Taylor in Europa und andere weltweit haben.

Soziologe Moritz Sommer hat nach der Bedeutung von Greta Thunberg für das individuelle Interesse am Klimawandel und für die Bereitschaft, sich an der Demo zu beteiligen, gefragt. Das Ergebnis: 53 Prozent der im März befragten Frauen gaben an, dass sie Greta sehr stark oder stark motiviert habe. Bei den Männern sagten das nur 28 Prozent. "Es scheint, dass eine weibliche und junge Repräsentantin wie Greta Thunberg andere junge Frauen empowert", sagt Sommer, "vor allem, wenn sie auch auf der Bühne der internationalen Politik, die ja lange als Domäne von Männern galt, derart bestimmt und selbstbewusst auftritt." Eigentlich eine Binsenweisheit: Vorbilder, mit denen wir uns identifizieren können, spornen zum Handeln an. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Schön, dass es jetzt endlich auch mal für Frauen funktioniert.

Aber warum gibt es diese Vorbilder erst jetzt?

These 4: Die, die auf die Straße gehen, gehören zu einer emanzipierten Generation

"Die junge Generation, die sich hier gerade politisch artikuliert, ist eine emanzipierte Generation", sagt Luisa Neubauer. Denn dass Frauen und Männer gleich behandelt werden wollen, versteht eigentlich jedes Kind.

"Für uns ist es selbstverständlich, dass Frauen und Männer gleichwertige Rollen einnehmen", sagt Luisa Neubauer. Zwar gebe es sehr viele Menschen, die viel Zeit in die Organisation der Proteste investieren. Natürlich sind da auch Männer dabei. "Aber besonders wenn es um Medienpräsenz geht, stellen wir auf jeden Fall nicht mehr die Männer nach vorn."

"Männer trauen sich oft viel mehr zu, weil ihnen auch von außen mehr zugetraut wird", sagt Sina Reisch, eine der drei Sprecherinnen von Ende Gelände. "Mich über meine Selbstzweifel hinweg zu setzen, hätte nicht geklappt, wenn ich kein solidarisches Umfeld hätte, das mich bestärkt, statt auf mir rumzuhacken." Reisch sagt, das Bündnis lege viel Wert auf die explizite Förderung von Frauen. "Man wird hier sehr stark ermutigt", sagt sie. "Anfangs war es mir unangenehm, in eine Kamera zu sprechen. Mittlerweile gehe ich ganz locker ins Fernsehstudio und gebe dort Interviews."

Das alles beruhe aber auf einem Lernprozess, sagt Nike Mahlhaus, wie Spiegel-Kolumnistin Margarete Stokowski schreibt. Früher habe man bei Ende Gelände gemischte Teams gehabt, einen Pressesprecher und eine -sprecherin. Die typische Doppelspitze also, die auch bei den Grünen oder in vermeintlich gender-sensiblen Unternehmen als State-of-the-Art-Instrument der Frauenförderung gilt.

"Eine Aktivistin hat dann im Rahmen ihres Studiums eine Medienanalyse durchgeführt, und da kam dann raus, dass der männliche Sprecher deutlich öfter zitiert wird, auch wenn der Redeanteil ursprünglich gleich groß war. Wir hätten gern, dass Geschlecht keine Rolle spielt, aber in dieser Welt leben wir noch nicht." Also entschied das Bündnis: Pressesprecherinnen werden jetzt erst mal nur Frauen – damit die auch wirklich zu sehen sind, einfach weil es keine medial auftretenden Männer gibt.

Und das hat auch Vorteile, denn:

These 5: Medien berichten gerne über weibliche Heldinnen

"Weiblicher Protest ist eine Erzählung, die gut funktioniert", sagt Luisa Neubauer. Junge (schöne) Frauen werden nach wie vor gerne im Bild gezeigt. Auch die Erzählung vom Besonderen verkauft sich gut. Von neuen Heldinnen ist nun immer wieder die Rede. Das schließt neben den Klimaaktivistinnen auch die Sea Watch 3-Kapitänin Carola Rackete oder US-Fußballweltmeisterin Megan Rapinoe mit ein.

"Die Ökobewegung der 80er Jahre war noch sehr stark Anti-Establishment", sagt die Wiener Forscherin Beate Großegger. "Damals hätte man nie mit den Medien zusammengearbeitet, sondern – Stichwort Gegenöffentlichkeit – lieber seine eigene Zeitung gedruckt." Gegenöffentlichkeit müssen die Klimaaktivistinnen heute nicht mehr im Copyshop produzieren. Dafür gibt es Smartphones und bei jedem Klimaprotest ehrenamtliche (Social) Media Teams, die selbst berichten – aber eben auch in Talkrunden sitzen, Pressekonferenzen abhalten und Journalistinnen und Journalisten Rede und Antwort stehen.

These 6: Klimaprotest funktioniert dezentral und basisdemokratisch – und davon profitieren die Frauen

Dass Frauen in klimakritischen Bündnissen solche Entscheidungen relativ unkompliziert treffen können, liegt daran, dass sie basisdemokratisch organisiert sind. Die Mehrheit entscheidet – und die liegt, wie die genannten Erhebungen ergeben haben, bei den Frauen. Selbst auf besetzten Gleisen und im Tagebau halten die Aktivistinnen von Ende Gelände regelmäßig Plena ab, um zu entscheiden, wie es weitergeht. Und Fridays for Future wird zu großen Teilen dezentral von regionalen Gruppen organisiert und in Chatgruppen koordiniert.

"In der Klimabewegung, besonders bei Ende Gelände, waren von Beginn an Frauen sehr stark involviert und haben die Strukturen und Prozesse von Beginn oder prägend gestaltet", sagt Kathrin Henneberger, Sprecherin von Ende Gelände. Seit Jahrzehnten etablierte Strukturen, die man erst mal mühsam durchbrechen muss, nur um dann auf der nächsten Hierarchieebene frustriert wieder an eine gläserne Decke zu stoßen, gibt es nicht. Engagierte Frauen können ihre Energie auf Inhalte richten, statt sich erst mal das Recht erkämpfen zu müssen, überhaupt mitentscheiden zu dürfen. Klar machen sie dann auch lieber mit. "Streitigkeiten mit Männern, die uns die Welt erklären wollen, gibt es natürlich auch", sagt Henneberger. "Aber ich erlebe es als sehr viel angenehmer als in anderen Verbänden oder Bündnissen, hier als Frau zu arbeiten und weniger gegen das Übliche anrennen zu müssen."

Dabei helfen bei Ende Gelände auch sogenannte Awareness-Teams. An die kann man sich wenden, wenn man Diskriminierung erfahren hat. Diese Teams sorgen aber auch ganz allgemein dafür, dass alle während der Proteste genügend trinken und alle mit Tampons und Binden versorgt sind, wenn jemand welche braucht.

Ganz generell ist der Klimaprotest generalstabsmäßig gut organisiert: Ende Gelände hat einen Fonds, der Bauern und Bäuerinnen entschädigt, deren Felder zertrampelt wurden. Während die Polizei Aktivistinnen aus der Blockade wegträgt, sammeln andere den zurückgelassenen Müll ein. Im Camp wird vegan gekocht und das Essen – wenn die Behörden das zulassen – an die Menschen in der Blockade verteilt. Und auf jeder mobilen Toilettenkabine werden die Hand Sanitizer regelmäßig aufgefüllt, damit sich auch ja niemand eine Magen-Darm-Grippe holt. Kathrin Henneberger sagt: "Dass unser Camp so gut organisiert ist, liegt auch daran, dass wir so viele Frauen sind."

These 7: Frauen und andere benachteiligte Gruppen spüren die Auswirkungen der Klimakatastrophe vor Männern

Und dann gibt es noch einen letzten Punkt, der zumindest langfristig die entscheidende Rolle spielt – auch wenn nicht ganz klar ist, inwieweit und in welcher Konsequenz ihn tatsächlich alle Aktivistinnen mitbedenken. Frauen, vor allem arme Frauen – ebenso wie andere marginalisierte Gruppen, wie People of Color, Trans* Personen, Menschen mit Behinderung, Indigene – sind von den Auswirkungen der Klimakatastrophe schlicht sehr viel früher und stärker betroffen, als (weiße) Männer. Das trifft besonders stark auf Menschen im sogenannten globalen Süden zu, aber nicht nur.

"Wer jetzt schon marginalisiert und stigmatisiert ist, ganz gleich wo auf der Welt, leidet unter den Auswirkungen des Klimawandels mehr als jemand, der Privilegien genießt", sagt Isadora Cardoso, die als Projektmanagerin bei Gender CC in Berlin arbeitet, einer NGO, die sich mit dem Zusammenhang von Klima und Geschlecht befasst.

Die Gründe dafür sind zahlreich und komplex. Frauen verdienen zum Beispiel immer noch weniger Geld als Männer. Das gelte noch mal verstärkt für Frauen of Color, Frauen mit Behinderung und Trans*frauen. Wie gut man sich aber an klimatischen Veränderungen anpassen und vor Naturkatastrophen schützen kann, und auch wie schnell man sich finanziell von einer solchen Naturkatastrophe erholt, hängt entscheidend davon ab, wie viel Geld man hat.

"Gleichzeitig sind es eben nicht diese Gruppen, die im Moment die relevanten Entscheidungen treffen, wenn es um Maßnahmen zum Klimaschutz geht", sagt Isadora Cardoso. Im Gegenteil: "Diejenigen, die den Klimawandel verursachen, leiden potenziell am wenigsten darunter." Das gilt sowohl für Nationen, wenn man die Welt in Nord und Süd aufteilt, aber auch für die unterschiedlich privilegierten Menschen einer Gesellschaft.

"System Change, not Climate Change" sei kein leerer Slogan der Klimagerechtigkeitsbewegung, sagt Isadora Cardoso, sondern letztlich die zentrale Forderung, um die es bei allen Klimaprotesten gehen müsse. "Wenn man die Klimakrise überwinden will, dann wird das nur gelingen, wenn man gleichzeitig auch alle Formen der Ungerechtigkeit bekämpft – also sowohl das kapitalistische als auch das patriarchale System."

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