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Land of Black Milk

Die Wiener Fotografin Stefanie Moshammer zeigt in "Land of Black Milk" ihre Vorliebe für die farbintensiven, flüchtigen Momente einer Stadt, die sich gerade im Umbruch befindet.

Die Wiener Fotografin Stefanie Moshammer zeigt in ihrer Fotostrecke Land of Black Milk ihre Vorliebe für die farbintensiven, flüchtigen Momente einer Stadt, die sich gerade im Umbruch befindet. Es ist ein fotografischer Essay, eine Sammlung von Eindrücken, die auf das moderne Leben in Rio de Janeiro anspielen.

Im Jahr 2012 beschwichtigte die Polizei die Menschen in der Favela von Santa Amaro, um die kriminelle Organisation Comando Vermelho (CV) zu bekämpfen. Seitdem existiert die CV immer noch—nur eben auf andere Art und Weise. Polizei und Gangs scheinen mittlerweile eine Vereinbarung getroffen zu haben. Um überhaupt eintreten zu dürfen, muss man von einem Einheimischen begleitet werden, dann wird einem ein Gangmitglied vorgestellt. Moshammer erlangte Zutritt durch einen Freund, der in den Favelas wohnt. Sie machte deutlich, dass sie keiner dieser Fotojournalisten sei, die irgendwo hinkommen, um etwas "zu beweisen."