
Boyd Gene W., ein 47-jähriger Einwohner von Florida, der anscheinend eine kleine Schwäche für das grüne Kraut besitzt, marschierte am Montag, den 10. August, in die Polizeiwache des örtlichen Sheriffs und beschuldigte die Detectives, seine riesige Sammlung von Cannabispflanzen gestohlen zu haben, so ein Polizeibericht. W. wollte sich bei einem Vorgesetzten beschweren, da er medizinisches Marihuana anbaue, doch da auch das in Florida immer noch völlig illegal ist, wurde der Mann an Ort und Stelle verhaftet.
Einem Ordnungsbeamten waren bei einer Routine-Inspektion des Grundstücks des Mannes ein paar Pflanzen aufgefallen, so die Polizeiwache des Sheriffs. Als eine Gruppe Detectives vorbeifuhr, um der Sache nachzugehen, fanden sie 91 Marihuanapflanzen, die sie im Laufe der nächsten Stunden vernichteten.
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Die Detectives hatten bereits seit mehreren Tagen versucht, den Eigentümer des Grundstücks ausfindig zu machen, als W. die Polizeiwache betrat, um sich über sein gestohlenes Gras zu beschweren, wobei er den Polizisten die Schuld gab. Ihm wurde daraufhin die Produktion von Marihuana zur Last gelegt, eine Straftat, die als Verbrechen eingestuft wird, und am selben Abend gegen eine Kaution von 1.004 Dollar freigelassen.
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Irgendwie endete das Fiasko aber nicht damit. Am darauffolgenden Donnerstag, den 13. August, wurde W. ein zweites Mal verhaftet, nachdem er mutmaßlich einem Nachbarn, der ihm Geld schuldete, eine Schaufel über den Kopf gezogen hatte. Er rief wieder die Polizei—diesmal, um ihnen mitzuteilen, dass er bei der Schlägerei einen Schlag ins Gesicht bekommen hatte. W. wurde wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen und wieder auf Kaution freigelassen.
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