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Horror, Clowns, Trump-Blut: Neben dem Juggalo-Festival 2018 wirkt jedes andere wie ein Witz

Nach einer Zwangspause war das Gathering of the Juggalos wilder denn je. Wir haben den Wahnsinn für euch festgehalten.

von Nate "Igor" Smith
24 Juli 2018, 10:01am

Alle Fotos: Noisey USA

Dieser Artikel ist Teil des VICE Guides für Festivals, alle Texte findet ihr hier.

Es gibt wohl kein Musikfestival auf diesem Planeten, das auch nur annähernd mit dem Ruf des Gathering of the Juggalos mithalten kann. Und nicht zuletzt dieser Ruf, das FBI bezeichnete die Juggalos immerhin als eine Gang, hatte den Veranstaltern vergangenes Jahr einige Probleme beschert. Verschiedene Gemeinden im Bundesstaat Colorado hatten sich geweigert, die enthemmten Clowns bei sich zu aufzunehmen, und so musste das Gelage im letzten Moment nach Oklahoma City verlegt werden. Bei brüllender Hitze, strengen Lärmauflagen und starker Polizeipräsenz wollte 2017 dann aber nicht die ausgelassene Stimmung der vergangenen Jahre aufkommen. Die diesjährige Rückkehr nach Ohio bedeutete also auch eine Rückkehr zum hedonistischen Chaos, für das Juggalos, Juggalettes und Zuschauer das Festival so lieben.


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Sex, Drogen, Explosionen und viel nackte Haut trafen auf massig Musik, Fahrgeschäfte und Fleisch am Stiel. Nach vier turbulenten Tagen traten wir glücklich, mit ein paar Hirnzellen weniger und bedeckt in Clownsschminke, Faygo und Trump-Blut (danke, Gwar!) die Heimreise an. Wir können es kaum abwarten, bis nächstes Jahr die 20. Jubiläumsausgabe des Gathering of the Juggalos steigt …

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