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Unterwegs bei der Mondlandung des Laufens

Nike wollte in dem Mega-Content-Marketing-Event Breaking2 die Marathon-Schallmauer von 2 Stunden knacken. Das hat nicht geklappt. Unser Autor, ein ausgewiesener Kneipensportler, hat vor Ort geprüft, wie weit der Mensch die Natur herausfordern kann.

von Lukas Krombholz
26 Mai 2017, 12:50pm

Foto: Nike

Als sich meine Augen an das gediegene Dämmerlicht des Hotelzimmers gewöhnt haben, fällt mein Blick auf den weißen Briefumschlag, der ungewollt gewollt auf meinem Bett drapiert ist. Kein Name – kein Absender. "Benvenuti a Milano! We are thrilled that you are here to be part of Nike's moonshot attempt: Breaking2." Ich streiche mit den Fingern über das besonders weiße und edle Papier. Der Willkommensgruß endet mit den Worten "History awaits". Mondlandung? Geschichte schreiben? In diesem Moment wird mir bewusst, wie ernst es Nike mit seinem Marathon-Rekordversuch wirklich meint.

"The sub-two-hour marathon barrier is one of those rare ones that, if broken, can transform a sport." - Sandy Bodecker, Vice President of Special Projects bei Nike, der "1:59:59" auf sein linkes Handgelenk tätowiert hat.

Niemals zuvor ist es einem Menschen gelungen, die 42,195 Kilometer in weniger als zwei Stunden zu rennen. Der aktuelle Weltrekord liegt bei 02 Stunden, 02 Minuten und 57 Sekunden, aufgestellt von Dennis Kimetto – einem Adidas-Athleten ­– 2014 in Berlin. Knappe drei Minuten über der imaginären Zwei-Stunden-Schallmauer also. Drei Minuten? Was sind schon drei Minuten, magst du dich jetzt fragen. Im Sport sind das Lichtjahre. Mindestens. 19 Jahre und acht Weltrekord-Zeiten waren für die letztmalige Verbesserung von 180 Sekunden nötig. Vieles, wenn nicht alles, spricht gegen Breaking2.

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