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Dieser Typ hat sich ein Loch in den Kopf gebohrt, um für immer high zu sein

Der Brite Joe Mellen erklärt im Interview, warum es so wichtig ist, unser Bewusstsein zu erweitern – und warum er das mithilfe eines Bohrers gemacht hat.

von John Doran
15 Februar 2016, 10:45am

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Strange Attraction Press

Titelfoto: Joe mit Amanda Fielding, einer weiteren Trepanationsenthusiastin, mit Joes Trepanationswerkzeug | Fotos mit freundlicher Genehmigung von Strange Attraction Press

"Das hier ist die Geschichte darüber, warum ich mir ein Loch in den Kopf gebohrt habe, um für immer high zu sein."

Memoiren lassen sich wohl kaum mit einem spannenderen Satz eröffnen, als Joe Mellen es 1970 in seinem Buch Bore Hole tat. Es erzählt davon, wie er 1963 dem bürgerlichen Dasein den Rücken zukehrte, um ein Beatnik zu werden, und in den psychedelischen 60ern in Spanien LSD nahm, bevor er einen noch viel grundlegenderen Weg fand, um sein Bewusstsein für immer zu verändern: Auto-Trepanation – sich selbst ein Loch in den Schädel bohren.

Auch wenn das schon ausreichte, um Bore Hole einen Kultstatus zu sichern, schaffte es Mellen – der einen unglaublich lesefreundlichen und einfachen Schreibstil hat – außerdem, in seinen Aufzeichnungen etwas vom Geiste der Gegenkultur der 60er Jahre einzufangen. Das würde auch teilweise erklären, warum die 500 Exemplare dieses Buchs, die er ursprünglich im Eigenverlag herausbrachte, zu begehrten Artefakten einer vergangenen Ära geworden sind. Der Verlag Strange Attractor hat das Werk jetzt mit einer luxuriösen Neuauflage gewürdigt. Die neue Version ist doppelt so lang, bringt Joes Geschichte auf den neusten Stand und argumentiert für Trepanation im 21. Jahrhundert – ganz zu schweigen von seinem überzeugenden Versuch, eine fundamentale Frage des menschlichen Daseins zu beantworten: Warum lieben wir den Rausch so sehr?

Joe Mellen ist ein unglaublich rüstiger 76-Jähriger und – nur falls du dich fragst – wirkt um einiges aufgeweckter und intelligenter als der Großteil der Menschen, mit denen ich tagtäglich zu tun habe, völlig unabhängig von ihrem Alter oder ihrer Vorliebe für LSD. Es ist nicht so, als würde ich danach suchen, aber mir fällt eine große Einsenkung – etwa in der Größe einer Fingerspitze – an seinem Kopf auf, als wir uns bereits seit einer Stunde unterhalten. Später erfahre ich, dass dies die Stelle einer früheren, nur teilweise erfolgreichen Trepanation ist, die mit einem Handwerkzeug durchgeführt worden war. Die erfolgreiche Trepanation, 1970 ausgeführt mit einem Elektrobohrer, befindet sich mitten auf seiner Stirn an der Stelle des "Dritten Auges" oder Stirnchakras. Es fällt allerdings überhaupt nicht auf und er muss mit einem Finger darauf drücken, damit ich sehe, wo es ist.


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Joes Reise begann nicht mit seinem ersten Joint oder Acid-Trip, sondern damit, wie er sich von dem spießigen Leben abwandte, das seine bürgerlichen Eltern für ihn vorgesehen hatten. Er spricht in dem deutlichen Oberschicht-Akzent, der unter anderem als "Oxford English" bekannt ist und sowohl von BBC-Sprechern als auch der Queen gesprochen wird – kaum verwunderlich, wenn man weiß, dass er in Eton zur Schule und in Oxford zur Uni gegangen ist. Eine strahlende Zukunft in der Börsenmaklerfirma seines Vaters stand ihm bevor. Ja, es waren tatsächlich nur noch wenige Wochen bis zu seinen letzten Postgraduiertenprüfungen in Rechnungswesen, als er sich dazu entschloss, alles über den Haufen zu schmeißen. (Ohne Zweifel spielte dabei auch die Tatsache, dass er gerade zum ersten Mal Aldous Huxley und P. D. Ouspenskys Auf der Suche nach dem Wunderbaren gelesen hatte, eine Rolle.)

Sobald er allerdings ausgestiegen war und mit dem Kiffen angefangen hatte, kam allerdings relativ schnell eins zum anderen.

VICE: Du warst Teil der Beatnik-Generation?
Joe Mellen: Ja, das war vor LSD. Aber dann, Mitte der 60er, hörte man langsam von LSD. '64 war ich in Torremolinos in Spanien. Es gab dort eine kleine Clique von Kiffern, die gerne Jazz hörten. Ich traf dort diesen Typen, Allan Cisco, der von Timothy Leary in Acapulco auf den Geschmack von Meskalin gebracht worden war. Er erzählte mir von seinem Trip am Strand und wie er mit einem Octopus in den Wellen gerungen hat. Er hatte noch zwei Trips übrig – und das waren ordentliche Trips, jeweils 850 Mikrogramm. Ich nahm einen und hatte diese unglaubliche Erfahrung. Ich fand es großartig. Es war der Himmel auf Erden.

Joe, Amanda Fielding und Bart Huges

Kannst du mir von deinem Treffen mit Bart Huges erzählen – dem Niederländer, der dir LSD und das Konzept der Trepanation nahegebracht hatte?
'65 war ich auf Ibiza und alle in der Szene redeten über LSD, aber nur wenige hatten es tatsächlich schon genommen. Ich hörte, wie zwei Typen sich über "die Zukunft des Acid" unterhielten. Einer von ihnen war Bart. Ich hatte von diesem Typen gehört, der sich ein Loch in den Kopf gebohrt hatte, und dachte mir nur: "Der muss total wahnsinnig sein!" Wie sich herausstellte, war er gerade auf dem Weg zurück nach Amsterdam, wo er etwas LSD hergestellt hatte. Er und seine Freunde hatten damit begonnen, Meskalin zu synthetisieren und waren dann zu LSD übergegangen… und es war wirklich gutes Acid.

Er fragte mich, ob ich etwas probieren wollte, und als ich zu ihm in die Wohnung kam, hatte er eine große, braune Papiertüte voll mit Zuckerwürfeln und eine andere mit Zitronen. Er sagte mir, ich solle den Zuckerwürfel in Zitronensaft tunken und dann beides zusammen nehmen. Der Trip war wirklich wundervoll.

War das das volle Programm? Mit verzerrter Zeitwahrnehmung, Halluzinationen und allem?
Nun, das ist das Schöne daran. Wenn du den Zucker nicht dazu nimmst, dann bekommst du auf jeden Fall Halluzinationen und dann kannst du so weit gehen, wie du willst, und dann den Zucker nehmen, um dich etwas zurückzuholen. Das Witzige war bei diesem Trip, dass ich dachte, dass ich halluzinieren würde, als ich nach Hause in meine Wohnung kam. Es sah so aus, als ob die Leitungen geplatzt wären und mein Schlafzimmer unter Wasser stand – aber wie gesagt, ich hielt es für eine Halluzination. Als ich dann am nächsten Tag aufwachte, stand in meinem Schlafzimmer tatsächlich knietief das Wasser. Es war also alles echt gewesen und ich hatte überhaupt nicht halluziniert.

Am nächsten Tag fuhr ich wieder zu Bart und er gab mir eine mit Schreibmaschine geschriebene Seite, bei der es sich um einen offenen Brief eines Psychiatrieprofessors in Amsterdam handelte. Der Professor hatte Bart gefragt, ob er als Assistent für ihn arbeiten wollte, bevor Bart angefangen hatte, LSD zu nehmen und öffentlich darüber zu sprechen. In dem offenen Brief beschrieb er einen Mechanismus, den er entdeckt hatte. Im Grunde stand dort, dass LSD gefäßverengend wirkt; Der Forscher hatte experimentiert, inwiefern LSD dazu geeignet war, Blutungen während der Geburt zu schwächen sowie Atemwegserkrankungen und Kreislaufprobleme zu behandeln, doch er hatte keinerlei Verbindung zwischen LSD und einer Bewusstseinserweiterung gezogen. Dieser Wissenschaftler war aber auch kein Genie. Er war ein guter Chemiker. Bart war ein Genie. Er hatte ein unglaublich gutes Gedächtnis für alles, was er je gelernt hatte.

Und was haben die Zuckerwürfel damit zu tun?
Das Bewusstsein ist ein Produkt des Hirnstoffwechsels, der wiederum die Oxidation von Glukose ist. Glukose ist die einzige Energiequelle für das Gehirn. Die einzige Funktionsweise des Gehirns ist das Verbrennen von Glukose. Wenn also mehr Glukose oxidiert wird, erreichen mehr und mehr Zellen diese Bewusstseinsebene. Plötzlich ist dein Bewusstsein also erweitert.

In meinem kleinen Buch, Bore Hole, findet sich eine große Idee. Diese große Idee ist, dass Menschen ein Problem haben. Das Problem ist das Verschließen des Gehirns, was passiert, wenn wir voll ausgewachsen sind [zwischen 18 und 21 Jahren]. Davor sind die Schädelplatten noch voneinander getrennt und das Gehirn hat etwas Platz. Stell dir das Gehirn wie einen Pudding vor: Es kann expandieren und pulsieren, aber sobald der Schädel drum herum verschlossen ist, geht das nicht mehr. Das Pulsieren wird unterdrückt und das Blut fließt einfach hindurch. Und deswegen wollen wir alle high werden. Wir wollen wieder in diesen jugendlichen Zustand zurückkehren, wo wir spontaner, kreativer und lebendiger sind. Das ist es, was wir vermissen. Es ist das verlorene Paradies.

Das Titelbild von 'Bore Hole'

Das bringt mich auf die Trepanation. Es gibt also historische und prähistorische Belege für die Praktik, sich ein Loch in den Schädel zu bohren?
Ja. Es handelt sich dabei um die älteste Operation der Welt und sie ist auf jedem Kontinent durchgeführt worden. Sie haben trepanierte Schädel in peruanischen Inka-Gräbern gefunden: 14 Schädel in einer Reihe, alle mit Trepanationslöchern. Das gehörte vermutlich zur Initiierung in die Priesterkaste. Ich schätze, der offensichtlichste Grund dafür war, dass damit Menschen mit Kopfverletzungen geholfen werden konnte. Wenn ein Krieger in einer Schlacht eine Axtverletzung am Kopf abbekam, dann konnten Knochensplitter ins Gehirn drücken. Also mussten diese Knochenstücke entfernt werden. Heute wird Trepanation auch noch in Kenia durchgeführt. Die Stämme der Gusii und Kuria machen es mit primitiven Instrumenten. Es ist ein sehr einfacher Eingriff. In einem Krankenhaus würde es das Krankenpflegepersonal machen und nicht der Chirurg oder die Chirurgin.

Ich bin keine besonders empfindliche Person, aber ich finde dein Buch stellenweise schwer zu lesen. Verstehst du, warum dieses Thema bei manchen Leuten Ekel oder Unbehagen auslöst?
Ja, natürlich verstehe ich das. Das ist sehr gut nachvollziehbar. Als ich davon hörte, dachte ich: "Das ist lächerlich!" Und die Vorstellung, dass jemand es selbst machen könnte, fand ich absurd. Aber nach und nach gewöhnt man sich an die Vorstellung, oder?

Erzähl mir von deinem ersten Versuch.
Es war 1967 und ich wohnte in London. Damals war ich pleite und konnte mir keinen Elektrobohrer leisten, also habe ich in einem Laden für chirurgische Instrumente einen Handbohrer gekauft. So ein Ding sieht eigentlich ein bisschen wie ein Korkenzieher aus, nur ist unten ein Ring mit Zähnen dran. In der Mitte steht eine Spitze hervor, die eine Vertiefung im Schädel macht, und dann drehst du den Bohrer und die Zähne schneiden in den Schädel. Er ist ganz unten ein wenig schmaler als oben, also zieht er das runde Schädelstück mit heraus, wenn du durch bist und ihn herausziehst. Es war schwierig, als würde ich versuchen, eine Flasche Wein von innen zu öffnen. Der Bohrer war stumpf und ich konnte ihn nicht an meinem Schädel stillhalten. Ich war auf Acid. Ich hielt das für die einzige Möglichkeit, die Prozedur durchzustehen, aber es hat nicht funktioniert ...

Ich muss sagen, genau diese Stellen sind sehr schwer zu lesen… und die Tatsache, dass du zwei weitere Versuche gemacht hast. Trepanation ist nicht für jeden etwas, oder?
Na ja, ich denke, es sollte für alle sein. Es ist einfach so, dass Menschen mehr Blut im Gehirn brauchen. Und es geht dabei nicht um einen heftigen Rausch, sondern nur darum, diese jugendliche Vitalität wiederherzustellen. Die Vitalität, die man verliert, wenn man das Erwachsenenalter erreicht. Aber es könnte auch mit einer einzigen Injektion direkt nach der Geburt erreicht werden. Man könnte etwas in die Zellen um die Fontanelle injizieren, sodass sie sich niemals schließt. Es könnte ganz einfach sein.

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Wann hast du es zum zweiten Mal versucht?
Vielleicht ein Jahr später. Ich habe wieder die Handbohrermethode gewählt. Ich habe ein Stück Schädel entfernt, aber ich war nicht sicher, ob ich ganz durchgekommen war, weil ich in einem schrägen Winkel gebohrt hatte. Zuerst dachte ich, ich sei durch, weil es ein schlürfendes Geräusch gab, als ich den Bohrer herauszog, und außerdem war da etwas, das sich anhörte wie Bläschen. Ich glaube, ich habe ein kleines bisschen durchgebohrt, aber nicht genug.

Kannst du mir von deinem dritten, erfolgreichen Trepanationsversuch erzählen?
Das war 1970. Ich habe mir ein Lokalanästhetikum in die Haut, den Muskel und die Membran über dem Schädelknochen injiziert. Am Ende war da etwas, das aussah wie ein Taubenei; ein ordentlicher kleiner Klumpen. Den habe ich mit einem Skalpell durchgeschnitten. Die örtliche Betäubung enthält viel Adrenalin, was gefäßverengend wirkt, also habe ich nur minimal geblutet. Bei diesem Versuch war ich nicht high. Mit dem Handbohrer habe ich viel Kraft gebraucht, aber bei diesem letzten Versuch habe ich einen Elektrobohrer mit einem Sechs-Millimeter-Bit verwendet, und das ging viel leichter. Leider ist das Kabel des Bohrers kaputtgegangen, also musste ich aufhören, mir ein Handtuch um den Kopf wickeln und den Bohrer mit zu Mr. Lea, einem Nachbarn in meinem Gebäude mitnehmen. Er war genial, er konnte einfach alles reparieren. Er hat mich nicht gefragt, was ich treibe. Er reparierte den Bohrer und ich machte mich wieder ans Werk. Es ist unverkennbar, wenn man komplett durch den Schädel durch ist. Es kommt ziemlich viel Blut heraus und der Bohrer geht plötzlich ein paar Zentimeter weiter rein. Ich habe alles bandagiert. Es hat zwei oder drei Tage gedauert, bis die Haut über dem Loch zugewachsen war. Ich habe keine Schmerzmittel gebraucht und es gab keine Komplikationen. Ich habe extrem gut aufgepasst, dass alles steril ist. Infektionen stellen die größte Gefahr da. Ich hatte nicht einmal Kopfschmerzen. Insgesamt hat alles eine halbe Stunde gedauert, inklusive Saubermachen.

Ich fühlte mich großartig, weil ich es geschafft hatte, aber nach etwa einer Stunde fing ich an, eine Leichtigkeit zu spüren, als wäre eine Last von mir abgefallen. Das Gefühl wurde ein bisschen stärker, und noch ein bisschen, und am Ende war es viel mehr, als ich erwartet hatte. Ich habe es am Abend gemacht und mich um 22:00 Uhr mit einem guten Gefühl schlafen gelegt. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, konnte ich es immer noch fühlen. Da wurde mir klar: "Das war's. Ich habe es geschafft."

Ich habe einen Kumpel, der das gerne machen lassen will. Wie soll er das anstellen?
Ich wünschte, dass ich das wüsste. Ich habe gehört, dass es einen Typen in Mexiko gibt, der es für 2.000 Dollar macht, und dass man es in Ecuador und Ägypten machen lassen kann. Es gibt Ärzte, die dein Geld nehmen. Aber wir sprechen hier von sehr großen Summen. Bart meinte immer, es solle einen Automaten geben, eine kleine Kabine, in die man hineingeht, eine Münze in den Schlitz wirft und brrrrrrrrrt!

Was würdest du Leuten raten, die es selbst machen wollen?
Ich rate davon ab, es selbst zu machen. Das würde ich wirklich niemandem raten. Ich hatte von Bart Unterricht bekommen und ich werde ganz bestimmt nicht anderen Leuten empfehlen, mir das nachzumachen. Eigentlich braucht es eine Art gesetzliche und gesellschaftliche Veränderung, damit das gemacht werden kann. Ich wünsche mir einfach, dass jemand mal berauschende Drogen und ihre gefäßverengende Wirkung erforscht.

Was sind die Vorteile des Rauschs?
Das Ego ist ein Mechanismus, der Blut im Gehirn dorthin leitet, wo es gebraucht wird. Es verengt die Arterien in bestimmten Regionen, um die Blutzufuhr in anderen Regionen zu verstärken. Doch die Hirnregion, die alles dominiert, ist das Sprachzentrum. Wir brauchen das Sprachzentrum zum Überleben und es dominiert unsere Hirnaktivität. Die Sprachzentren, die für Sprechen, Schreiben, Lesen und Zuhören zuständig sind, sind die Elemente, die sich in der Evolution zuletzt herausgebildet haben, und sie befinden sich in der Großhirnrinde, weit vom Herzen entfernt. Um die durchgehende Blutzufuhr im Sprachzentrum zu sichern, unterdrückt das Ego andere Funktionen im Hirn.

Die Leute entwickeln Obsessionen bezüglich der Wortketten, die sie für ihre Identität nutzen – Wortketten, die einen Menschen zum Beispiel als christlich, muslimisch oder jüdisch auszeichnen. Deine individuelle Wortkette wird dir selbst natürlich sehr wichtig. Und du kannst dich widersetzen oder sogar Leute angreifen, die anders denken, obwohl es in Wirklichkeit so viel Platz gibt, dass alle Menschen jede Menge Vorstellungen und Überzeugungen haben können. Das ist das Wunderschöne am Rausch. Wenn du high bist, transzendierst du das Ego; du gehst über das Ego hinaus. Wenn du high bist, kannst du sehen, wie die Leute auf diesem Niveau funktionieren, und du kannst auch erkennen, in welcher Hinsicht du auf diesem Niveau funktioniert hast. Du bekommst eine objektive Perspektive anstelle einer subjektiven. Und darin liegt die Schönheit und der Wert des Highseins. Ich finde, alle sollten high werden, und ich finde, Wladimir Putin sollte sich Acid reinziehen.

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