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Diese 8 Spieler werden die deutsche Mannschaft den WM-Titel kosten

Weil sie zu schön, zu klein oder zu crazy sind.
5.6.14
Foto: Mohan | Flickr | CC BY 2.0

Selbst die nicht fußball-affinen unter euch sollten an der schwarz-rot-goldenen Wurstverpackung beim Discounter eures Vertrauens bemerkt haben, dass die Fußballweltmeisterschaft in den Startlöchern steht. Vom 12. Juni bis 13. Juli wird es in Brasilien darum gehen, das Runde so versiert ins Eckige zu befördern, dass die Spieler ihre Millionengehälter und die Fans ihr überbordendes Nationalgefühl rechtfertigen können. Das wird ein Spaß! Doch wie immer vor so einem wichtigen Großevent stellt sich die Frage: Welche Auserwählten sollten unsere Bier- und Wurst-Nation vor den Augen der Welt zu ewigen Ruhm führen? Sträflicherweise hat sich Bundestrainer Jogi Löw nicht an unsere Favoriten aus der Bundesliga gehalten, stattdessen hat er jede Menge dramatisch falscher Entscheidungen für den WM-Kader getroffen. Das Folgende ist meine hoch fachmännische Auflistung der Spieler, die Jogi lieber zu Hause gelassen hätte:

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1. Bastian Schweinsteiger—weil er zu eitel ist

Wie die Bunte kürzlich findig feststellte, trägt Bastian Schweinsteiger seit geraumer Zeit keine kratertiefen Akne-Narben mehr im Gesicht. Warum dem so ist, konnte im Artikel nicht abschließend geklärt werden, nach Meinung eines Haut-Experten scheint sich der Fußballprofi allerdings Gesichtsbehandlungen unterzogen zu haben, auf die selbst Kim Kardashian neidisch wäre. Könnte ein Land wie Brasilien, in dem die Menschen nahezu alles tun, um ihrem Schönheitsideal nachzueifern, Schweinis Beauty-Wahn noch mehr befeuern? Werden Schweiß, Schlamm und die Poren verunreinigenden Sponsoren-Duschgels in der Mannschaftsdusche seine Motivation im Keim ersticken? Es bleibt nur zu hoffen, dass Oliver Bierhoff ein gut bestücktes Beautycase mit sich trägt.

2. Philipp Lahm—weil er zu süß ist

Er ist kompakt, er ist wendig und er kommt mit seinen klitzekleinen Füßchen auch bis in die hintersten Ecken des Spielfelds. So ein Spieler weckt Begehrlichkeiten—nicht nur bei den Bundesliga-Konkurrenten des FC Bayern. Philipp Lahm sollte sich nach 21 Uhr jedenfalls nicht mehr alleine in die sozialen Brennpunkte Brasiliens wagen, wenn er nicht von einem internationalen Kinderprostitutionsring aufgegriffen werden will. Das kleine Mausegesicht ist zwar schnell wie der Wind, aktuell aber körperlich noch angeschlagen. Andererseits: Wer ohne Erziehungsberechtigten keinen Alkohol kaufen kann, schlägt im WM-Camp nicht so über die Strenge. Von daher: We see what you did there, Jogi!

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3. Jérôme Boateng—weil er sich gerade verlobt hat

Kurz vor der heißen Phase der WM-Vorbereitung hat sich der gute Jérôme mit seiner On-Off-Freundin Sherin verlobt, um sich während des Turniers nicht auf die Vaginas fragwürdiger Trash-Sternchen, sondern ganz und gar seine sportliche Leistung konzentrieren zu können. In Anbetracht der Tatsache, dass fest liierte Paare aber nichts anderes tun wollen, als mit befreundeten Pärchen Brettspiele zu spielen oder Hand in Hand durch lauschige Parks zu wandern, ist fragwürdig, ob Boateng wirklich noch genug Biss für den Kampf um die Weltmeisterschaft hat. Wer sich die halbe Nacht Hundewelpen bei Whatsapp zuschickt, fällt nicht nur in eine Coolness-Kategorie mit Philipp Lahm, sondern gefährdet mit seiner Unausgeschlafenheit das Schicksal des gesamten deutschen Volkes.

4. Miroslav Klose—weil er zu alt ist

Kurze Frage: Wenn ich sowieso nur einen Stürmer mitnehme, ist es dann eine gute Idee, mir dafür jemanden auszusuchen, der mit seinen 35 Jahren der Älteste im ganzen WM-Kader ist? Erfahrung gut und schön, aber wer schwenkt noch das Klose-Trikot, wenn Miro sich bei einer seiner Jubel-Flugrollen einen Hexenschuss holt?

5. Kevin Großkreutz—weil er zu crazy ist

Ich persönlich halte Kevin Großkreutz für einen der besten Menschen der Welt. Wer in die Schlagzeilen kommt, weil er Menschen mit Dönern körperlichen Schaden zufügt, nach verlorenen Spielen in Hotel-Lobbys pisst und willkürlich Menschen beleidigt und tritt, während er offensichtlich einen Reporter der BILD-Zeitung auf seinem Rücken trägt, hat sich einen Platz in meinem Herzen redlich verdient. Für den Aufenthalt in Brasilien stellen sich nur folgende Fragen: Entzieht ständiges Urinieren dem Körper wichtige Flüssigkeit, die er für optimale Leistung in Spielsituationen bräuchte? Können Leute wie Ronaldinho im Endeffekt doch effektiver zurücktreten als unbeteiligte Passanten? Und gibt es in Rio eigentlich Döner? Deutlich zu viele Risikofaktoren im Vorfeld eines so wichtigen Turniers.
(Außerdem werden wir nie wieder ein anderes Bild von ihm verwenden, weil dieses hier so verdammt wunderschön ist.)

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6. Roman Weidenfeller—weil er angeblich mit anderen Kulturen nicht so kann

Während sein Torwartskollege Ron Robert Zieler eigentlich nichts anderes sein möchte als ein Abwehrspieler in der Premier League und dementsprechend gerne gegnerische Angreifer aus seinem Strafraum weggrätscht (die erste rote Karte überhaupt für einen deutschen A-Nationaltorwart-Torwart!), hat Roman Weidenfeller verstanden, dass nichts verletzender ist als Worte. Nachdem er bereits dem ehemaligen Nationalspieler Gerald Asamoah gegenüber bewiesen haben soll, was er von Menschen mit dunklerer Hautfarbe als der eigenen hält („Du schwarzes Schwein!“), darf man gespannt sein, wie lange es dauert, bis er mit brennenden Heugabeln über die brasilianische Landesgrenze gejagt wird. Vielleicht könnte man rein prophylaktisch schon mal ein Flugticket für Tim „the human Brustmuskel“ Wiese lösen.

7. Thomas Müller—weil er sowieso lieber Springreiter wäre

Manche Personen finden erst sehr spät zu ihrer wahren Berufung, so auch Thomas Müller. Der Traum einer jeden Schwiegermutter startete seine Karriere als Profifußballer allem Anschein nach nur, um genug Geld zu verdienen, um sich Vollzeit der Pferdezucht widmen zu können. Für manch anderen mag es ein absoluter Traum sein, zwischen muskulösen Männerwaden und Bastian Schweinsteigers Gesicht nach einem anstrengenden Spiel in der Mannschaftsdusche herumzutollen, Müller wird in Brasilien allerdings nichts anderes tun, als sich nach dem flauschigen Fell seiner Fohlen zu sehnen. Das finde ich persönlich absolut verständlich, aber brauchen wir so jemanden wirklich im Team? Sporen und Stollen sind einfach nicht dasselbe.

8. Mesut Özil—weil seine Frauengeschichten die WM in Gefahr bringen

Mit seinen Laseraugen kann er nicht nur mitten in eure Seelen gucken, sondern auch fünf Leute gleichzeitig fokussieren, die sich an unterschiedlichen Ecken des Spielfelds befinden. Mesut Özil ist der perfekte Fußballer—oder? In letzter Zeit geriet er durch sein anhaltendes Formtief mehrfach in die Kritik, der Grund für seine schwachen Leistungen liegen dabei klar auf der Hand. Özil lebt wegen seiner sexuellen Beziehungen in Todesangst. Nachdem Unterweltpate und Platinrapper Bushido seine Ex-Freundin Anna Maria geheiratet und zur mehrfachen Mutter gemacht hat, könnte er Özil als ehemaligen Konkurrenten aus dem Weg haben wollen. Zeitgleich ließ Prince Kay One immer wieder verlauten, dass er Mandy zurückhaben wolle, Mesuts aktuelle Freundin. Mit beiden Parteien ist nicht zu spaßen, insbesondere Kays Facebook-Army lässt auch glaubwürdigen Straßenkämpfern das Blut gefrieren. Werden sie den Trubel um die Weltmeisterschaft in Brasilien nutzen, um einen Anschlag auf Özil und den Rest des Teams zu verüben? Ein Risikofaktor, der die kommenden Wochen überschatten wird.

Und was passiert, wenn Jérôme Boateng allen mit seinen Paar-Selfies so auf den Sack geht, dass Kevin Großkreutz schließlich ausrastet, den Busfahrer vom Sitz tritt und anschließend auf seine Leiche uriniert? Jogi Löw kann unsere Jungs in jedem Fall nicht zum Spiel fahren.

Andere Meinung? Bessere Vorschläge? Lasst es uns wissen.