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Der Supermond erklärt in 5 Tweets

Was soll dieses "Super" vor dem Mond und wo geht es zum Live-Stream, damit ich nicht vor die Tür muss?

von VICE Staff
14 November 2016, 3:21pm

Sonnenfinsternis, Mondfinsternis, Venustransit—und jetzt auch noch Supermond, der größte Mond seit 1948! Seien wir ehrlich: Es wird doch sein, wie es immer ist. Tagelange mediale Überflutungen treiben deine Erwartungen ins Unermessliche. Und jetzt, wenn es dann endlich soweit ist, schafft es dieser "Super"-Mond noch nicht mal, durch so ein paar beschissene Wolken hindurchzuscheinen. In Hamburg muss er in dieser Sekunde sogar durch den Schnee scheinen, der gerade fällt. Oder noch schlimmer: Er sieht einfach nicht so geil aus wie auf den Fotos.

Damit du den Supermond trotz dieses Dilemmas noch genießen kannst, haben wir die wichtigsten Lektionen über den Supermond 2016 in Tweets zusammengetragen.

1. Was zur Hölle soll dieses "Super" vor dem Mond?

In unserer auf Superlative fixierten Gesellschaft reicht ein "Voll" vor dem Mond nicht mehr. Einige Superlative hatten sich beworben, aber aus "Megamond", "OMFG-Mond" und "Supermond" wurde letzter gewählt. Warum nicht Vollmond? Darum:

2. Sich bei Minusgraden einen abfrieren, um ein Foto von dem Ding zu machen?

Muss nicht sein! Du kannst dich auch einfach vor diesen Livestream setzen und ein paar Screenshots machen. Sieht vermutlich sogar besser aus als deine kläglichen Fotoversuche, bei denen dir die Finger abfrieren.

3. Karma aufpolieren? Heute am besten mit Dauerwelle und Zimmerpflanzen!

Wenn du den Abend eh schon zu Hause vorm Livestream verbringst, kannst du auch gleich noch Obst essen, deine Zimmerpalmen umtopfen und dir eine Dauerwelle machen—das nämlich rät dir der heutige Mondkalender.

4. Hör nicht auf Kachelmann!

Der Spielverderber glaubt nicht an die Macht des Umtopfens.

5. Wach bleiben!

Kann ganz schön schwer sein, die Augen aufzubehalten, auch wenn so ein "Supermond" natürlich super spannend ist.

In diesem Sinne: Gute Nacht!