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Ermittler stellen 386 Kilo Kokain in 13 Berliner Aldi-Filialen sicher

Schon wieder ein „Zufallsfund"?

von Lisa Möller
04 Mai 2015, 2:09pm

Symbolbild. Foto: imago | Olaf Wagner

Dass Bananenkisten im Supermarkt manchmal nicht ganz koscher sind, ist schon länger bekannt: Ob Vogelspinnen und andere exotische Zeitgenossen oder mal ein Tütchen mit weißem Pulver—alles schon gesehen. Heute Morgen allerdings durften die Mitarbeiter 13 verschiedener Aldi-Filialen in Berlin und Brandenburg nicht schlecht gestaunt haben, als sie in mehreren Kartons riesige Mengen Kokain fanden. Von kleinen Baggys bis 10-Kilo-Beuteln war alles dabei. Auf Anfrage gab die Polizei preis, dass insgesamt 386 Kilo* reines Kokain von den Beamten sichergestellt wurden. Bereits im Januar 2014 wurden 140 Kilogramm Koks in Obstkartons der Discounterkette gefunden, die vermutlich von Kolumbien über den Hamburger Hafen nach Berlin gelangt waren. Damals wurde von einem „absoluten Zufallsfund" gesprochen. Wieso gerade Aldi-Kisten ein so beliebtes Schmugglerversteck sind und ob sie diesmal auch als blinde Passagiere von Kolumbien mitgereist sind, bleibt vorerst ungeklärt—die Ermittlungen laufen.

*In einer früheren Version dieses Artikels war von 53 Kilo die Rede, da uns die Polizei heute Vormittag diese Zahl genannt hatte. Mittlerweile hat sich rausgestellt, dass es mehr war.

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