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Hergehört, Metalhead: Metal soll gut für deine mentale Gesundheit sein

Zumindest, wenn du das Genre im richtigen Alter hörst.
23 Februar 2018, 1:06pm
Foto von Pixabay

Ein von konservativen Medien und panikmachenden Traditionalisten verbreitetes Märchen besagt, dass das Interesse an harter Musik in gewissem Sinne ein destruktiver Lebensstil sei. Es scheint, als würden sie sagen wollen, dass wenn Musik auch nur im entferntesten Sinne aggressiv klinge, sie "unsere geliebten Kinder" in Monster verwandet. Wir wissen, dass das nicht stimmt – Metal und ähnliche Genres sind erlösend, künstlerisch und wichtige Ventile für Musiker und Fans zugleich – aber nun gibt es einen vorliegenden, unwiderlegbaren Beweis, den wir den Pessimisten ins Gesicht klatschen können.

Laut einer Studie, die von den australischen Psychologen Paula Rowe und Bernard Guerin durchgeführt und im Journal of Community Psychology vor ein paar Wochen veröffentlicht wurde, gibt es Beweise, dass sich Metal tatsächlich positiv auf die mentale Gesundheit von jungen Fans auswirkt.

Im Abstrakt der Studie vermerken Rowe und Guerin:

Die Identifizierung mit Metal wird allgemein so dargestellt, als würde sie zu Störungen der mentalen Gesundheit führen, aber das mit mangelhaften Beweisen. Wir haben den gemeinschaftlichen Kontext rund um Metal und das Wohlbefinden dokumentiert, indem wir direkt mit jungen Metalheads sprachen. Wir führten wiederholt informelle Gespräche mit 28 jungen AustralierInnen, die sich stark mit Metal identifizierten (Alter von 18-24 Jahren, 5 Frauen, 23 Männer) und fanden dabei heraus, dass die Identifizierung mit Metal und die Metal-Gemeinschaft sie von psychischen Problemen geschützt hat.

Obwohl das eine kleine Stichprobengröße ist sagen die Wissenschaftler, dass Metal und insbesondere die "eingebildeten" oder "echten" Communitys rund um das Genre, überwältigend positiven Einfluss auf das Leben der jungen Leute, mit denen sie zusammengearbeitet haben, hatte.

Sie bemerkten vier Faktoren, die all ihre Testpersonen gemeinsam hatten, wenn sie über das Gute sprachen, das Metal für sie getan hat: Alle wurden während der Schulzeit gemobbt oder ausgeschlossen. Metal gab ihnen eine Gemeinschaft, sie identifizierten sich mit der Musik und den Texten, wenn sie sich einsam fühlten und sie dachten, dass es ihnen das Annehmen der "Metal-Identität" helfen würde, Bullies und Schläger fernzuhalten und ihre Gruppe zu finden.

Die Studie zieht daher den Schluss, dass zumindest ihre Probanten, Metal und das Identifizieren als Metal-Fan sie vor potenziellen mentalen Problemen bewahrt hat. Diese Erkenntnisse sind interessant, hochwillkommen und werden sicher eine Herausforderung für langweilige, engstirnige Konservative darstellen. Sie zeigen vor allem die Wahrheit: Nämlich, dass Metal und ähnliche Genres einen Zufluchtsort für Leute bieten, die sich von der Mainstream-Kultur entfremdet fühlen.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Noisey UK.