Foto: Erna Film

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Foto: Erma Film
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Vielleicht ist das aber auch nur ein Wunschgedanke. Im zweiten Teil (Sissi—Die junge Kaiserin) gibt es wiederum eine Szene, in der der ungarische Graf Andrássy zu einer Audienz bei Sissi antritt. Während er sie überreden möchte, an einem Empfang teilzunehmen, lässt die junge Kaiserin einen Satz los, den ich hier einfach mal so stehen lasse: „Bitte Graf Andrássy, dringen Sie nicht weiter in mich. Ich kann nicht!" Ich auch nicht, Sissi. Ich auch nicht.Franz' Mutter Sophie ist intrigant, boshaft, kühl und hinterfotzig—eine Arschloch-Schwiegermutter wie sie im Buche steht. Aber sie ist eben auch der einzige richtige Girl-Boss der Reihe. Während alle anderen weiblichen Figuren einzig und allein danach streben, ihren Männern zu gefallen, macht Sophie einen Michelle Obama und begradigt ihren Mann sofort, als er sie „Weiberl" nennt. Sie ist wahrlich die HBIC in diesem Haus.Sissi hingegen wird von Franz wortwörtlich als „nur eine kleine, perfekte Hausfrau" betitelt und bejaht diesen Ausspruch fast schon dankbar. Das größte Glück, das ihr im Leben widerfährt, ist die Tatsache, dass sie Franz „gefiel". Beyoncé hätte ihr schon längst eine geklatscht. Sagen wir mal so—das Frauenbild, das die Sissi-Trilogie vermittelt, verrät das Alter der Filme ziemlich schnell.COME OUT SIS — Franz Lichtenegger (@FranzLicht)15. Dezember 2015
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