Auf der Jagd nach dem Honig, der Menschen halluzinieren lässt

Für unsere neue Dokumentation sind wir ins Himalaya-Gebirge gereist, um ein Gurung-Dorf bei der Suche nach dem süßen "Gift" zu begleiten.

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09 Oktober 2016, 4:00am

Das nepalesische Volk der Gurung lebt vor allem in kleinen Dörfern, die sich über das weitläufige Annapurna-Gebirgsmassiv verstreuen. In dieser abgeschiedenen Gegend praktizieren sie auch die altertümliche Tradition der Honigjagd, bei der sie massive Felswände mithilfe von selbstgebauten Leitern erklimmen, um den Honig zu ernten, der sich unter den zerklüfteten Überhängen befindet.

Im Frühling enthält der Honig der Gurung eine seltene chemische Verbindung namens Grayanotoxin, die vor allem für ihren berauschenden Effekt bekannt ist. Während manche Menschen diese Verbindung als tödliches Gift ansehen, gilt sie anderswo als Aphrodisiakum, als wirkungsvolle Medizin oder als halluzinogene Droge.

Für unsere neue Dokumentation sind wir ins Annapurna-Gebirge gereist, um ein Gurung-Dorf bei der Suche nach dem Halluzinations-Honig zu begleiten und um uns mit der Wirkung des süßen "Gifts" auseinanderzusetzen.

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