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Leslie Clio ist ja mehr so Straßenecke

Heute veröffentlicht Leslie Clio ihr Debütalbum Gladys, was den Hype um die deutsche Soulsängerin vermutlich noch weiter anfeuern wird. Umso bemerkenswerter ist es, wie locker, offen und vor allem selbstkritisch sie sich im Interview gibt.

Zum Testen des Aufnahmegeräts, rappt Leslie Clio locker aus dem Stand ein paar Zeilen von Lauryn Hills „Final Hour”. Sie ist mit Black Music aufgewachsen, hört Etta James, Erykah Badu, Stevie Wonder und Marvin Gaye und das klingt auch in ihrer Stimme durch. Ihr Album Gladys, das sie selbst als triefende Mousse au Chocolat mit spritziger Ananas bezeichnet, ist ein wunderschönes und rundes Pop-Album. Das könnte man ihr natürlich auch vorwerfen, zu glatt, zu wenig Ausbrüche aus dem Pop-Kosmos. Doch genau das ist das Konzept hinter Gladys, das sie sich zusammen mit Nikolai Potthoff, Bassist der Band Tomte, ausgedacht hat. Ihr Album ist eine Mischung aus Süßigkeitenladen und Obststand, viele schöne, bunte Bonbons und trotzdem reichhaltig an gesunden Inhaltsstoffen, in Form von Gefühlen, die wir alle haben und zum Leben brauchen.

Wen ihr jetzt verwirrt seid, dann können wir das verstehen und empfehlen euch auf das Foto zu klicken, um das Interview mit Leslie Clio auf Noisey.com zu lesen!