Warum die dominikanische Regierung Slum-Bewohnern Wohnungen schenkt
Dominikanische Republik

Warum die dominikanische Regierung Slum-Bewohnern Wohnungen schenkt

Immer wieder kommt das Hochwasser und zerstört ihre Hütten. Jetzt sollen sie in Sozialwohnungen ziehen. Ein Fotograf hat sie besucht.
28 Mai 2017, 2:00pm

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Fast 300.000 Menschen leben in den Slums am Ufer des verschmutzten Río Ozama in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Hochwasserkatastrophen, die laut Experten Folgen der Erderwärmung waren. Präsident Danilo Medina begann deshalb mit einem Programm zur Umsiedlung von mehr als 5.500 Bewohnern aus La Barquita, einem der am schlimmsten betroffenen Viertel. Die ausgewählten Familien dürfen in die Sozialsiedlung Nueva Barquita am anderen Flussufer ziehen. Die Regierung verbindet die Umsiedlung mit gewissen Auflagen und Programmen: Alle Analphabeten unter den Bewohnern sollen etwa Lesen und Schreiben lernen. Nach zehn Jahren gehen die Wohnungen offiziell in den Besitz der Mieter über.

Der Fotograf Benjamin Petit hat die Menschen in ihrer alten und neuen Heimat besucht.