Photo by Ryan Sidhoo/VICE

Bilder der abgewetzten Basketballkörbe Ex-Jugoslawiens

Die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens hatten schon immer großartige Basketballer. Vielleicht, weil an jeder Ecke ein Korb steht?

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21 Februar 2017, 2:52pm

Photo by Ryan Sidhoo/VICE

Dieser Artikel ist bei VICE Sports Canada erschienen

Abgesehen davon, dass sich – vor allem die Generation 1990 plus – unter „Ex-Jugoslawien" kaum etwas vorstellen kann, muss ich sagen, dass Basketball über die dortigen Landesgrenzen hinweg wahnsinnig populär ist. Egal ob in Slowenien, Kroatien oder Bosnien. Serbien gewann zum Beispiel Silber bei den Olympischen Spielen 2016. Ihr Star, Nikola Jokić, von den Denver Nuggets gilt ebenso wie der Kroate Dario Šarić (76ers) als großes Talent der NBA. Um die Zukunft des Basketballs in den Balkanstaaten müssen wir uns wahrlich keine Sorgen machen.

Ich habe den Sommer 2016 damit verbracht, durch Südosteuropa zu reisen und die schönsten Street-Spots zu fotografieren. Hier sind einige der interessantesten Körbe – von kleinen Dörfern in Bosnien, bis hin zur Burg in Belgrad – und die Menschen, mit denen ich eine Runde gezockt habe.

Ljubljana, Slowenien.

Banja Luka, Regierungssitz der Republika Srpska in Norden von Bosnien & Herzegovina

Sarajevo, Bosnien & Herzegovina – die lokalen „Baller" in dem Viertel Bjelave.

Trebinje, Bosnien & Herzegovina – Ein 30.000 Einwohner-Ort im südlichsten Zipfel des Landes. Die serbische Basketball-Legende Dejan Bodiroga hält hier jährlich ein Trainingscamp ab.

Perast, Montenegro.

Rumenka, Serbien.

Belgrad, Serbien.

Ein Basketballkorb im Kalemegdan Park, direkt an den Festungsmauern der Burg in Belgrad

Novi Sad, Serbien – Ein Korb außerhalb der Stadt.

Niš, Serbien – Basketballplätze direkt neben dem Konzentrationslager Crveni Krst. Hier wurden 10.000 Menschen unter deutscher Besatzung umgebracht.

Alle Fotos: Ryan Sidhoo