Der Roadtrip zeigt uns sein wahres Gesicht:
Ein gefrorenes Lächeln, kalte Zähne, vom Schnee verschluckte Landschaften, Korruption und wilde Straßen-Hunde. Aber vor alledem eines, das Antlitz unseres neuen Helden: Dima Sartor. Willkommen an Board von PandaToSochi, du Halb-Gott!
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Dima Sartor wurde in Russland geboren, hat eine russische Mutter und einen italienischen Vater. Diese Kombination ist genau das, was wir brauchten. Ein italienisches Gemüt für unseren Panda und eine russische Verhandlungssicherheit für den Grenzübergang Rumänien, Moldavien und Ukraine.
Wir sind eine attraktive Beute, ein westliches Auto und Nokia Lumias. Gutes Product Placement soll ja auch auffallen. Wie auch immer, als wir Bukarest erst Nachmittags verließen, war uns stets bewusst, dass es gefährlich und langwierig werden wird. Wir wurden ausdrücklich davor gewarnt, dass wir nicht bei Dunkelheit durch die Ukraine fahren sollten. Es soll Gangs geben, die als Polizisten getarnt Überfälle durchführen, die auch schon mal tödlich enden – und zwar nicht für die Gangs.
Leider sind wir aber in die Nacht, um nicht zu sagen in die Morgenstunden, geraten, dank waschechter Polizisten allerdings. Nämlich Grenzpolizisten! Nach ungefähr sechs Stunden simplen Wartens bei der Grenze, ohne Wasser, Essen, Wärme und nur Dima der für uns verhandeln konnte, war es an der Zeit es mit Cash zu versuchen. Aber selbst das war ihnen nicht gut genug. Sie wollten uns auf Drogen und Waffen durchsuchen, wir mussten unsere Religionen, oder etwa meine nicht vorhandene, preisgeben und noch länger warten.
Es war schier unmöglich die Grenzkontrolle davon zu überzeugen, dass wir nur auf der Durchreise nach Sochi waren. Wir haben zu wenig Zeit und übrige Energie, um es jetzt alles im Details zu erklären, wenn Ihr Interesse an den Einzelheiten habt, dann schreibt uns doch gerne, oder ruft uns einfach an: 0043 660 525 0162.
Jedenfalls erreichten wir um ungefähr sieben Uhr morgens ein 12-Sterne Hotel, dass nicht mal einen verdient hätte und konnten ein paar Stunden Schlaf zurück gewinnen. Ich gab mir größte Mühe, die benutzten Kondome und die zwei Schnaps-Gläser um mich herum im Schlafzimmer zu ignorieren, aber ganz wollte mir das auch nicht gelingen. Den ganzen Morgen lang bellten wilde Straßen-Hunde und jaulten sich das Leid von ihrer Seele.
Ich habe das Gefühl, dass Franz Kafka in diesen Hotel die Vorlage zur Verwandlung gefunden hat. Der Geruch der erfrorenen Bettwanzen unter mir kroch mir in jede eingeschlafene Faser meines Körper. Nur mein Verstand zwang mich dazu, schnell einzuschlafen, denn in wenigen Stunden ging unsere Reise weiter nach Odessa.
Die Stadt unserer Träume. Warum? Weil Dima uns in die lokale Küche und die Traditionen der Ukraine entsprechend einführen wird. Mehr dazu dann morgen, wenn wir weiter unser Ziel verfolgen. Betet für unsere Sicherheit, denn auch hier im Süden der Ukraine herrscht eine Art Ausnahmezustand, den wir zu spüren bekommen!
Auf Instagram, Twitter und Facebook findet ihr viel mehr unserer Fotos, denn leider ist die Internet-Verbindung nicht stark genug, um euch mehr der Hi-Res Fotos zu zeigen.
Filtert eure Suchmaschinen einfach nach #PandatoSochi bzw. benutzt den Hashtag, um an der Konversation auf Twitter teilzunehmen und drückt uns die Daumen, dass wir heil an unser Ziel kommen.
























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