Neue Musik

Lil Peeps neues Video bringt noch einmal das ganze Leiden des verstorbenen Stars auf den Punkt

In "4 Gold Chains" rappt Lil Peep vor trister Kulisse von den Schattenseiten des Ruhms.

Lil Peep lebt in seiner Musik weiter. Mit "4 Gold Chains" wurde heute ein weiterer Track des Emo-Rappers veröffentlicht, samt bedrückendem Musikvideo. Der One-Taker zeigt Lil Peep, wie er vor dem Hauseingang einer Londoner Villa sitzt. Gleich zu Beginn spült er eine Tablette mit Dosenbier runter, die nach Xanax aussieht. Zusammen mit Fentanyl war es das Medikament, das dem New Yorker am 15. November das Leben kostete. Der Vibe des ganzen Videos ist passiv, wie in Slow-Motion, Peeps Augen leer. Als der Rapper mit einem Joint in der Hand aufsteht, sieht man, wenn auch nur zufällig, die Hausnummer 21. Das Alter, in dem er verstarb.

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Es ist schwer mit anzusehen, wie Gustav Åhr (so der bürgerliche Name des Rappers), über die Schattenseiten des Berühmtseins rappt: "Fame bring pain, but the pain make money". Dabei verliert er das Gleichgewicht, muss sich anlehnen, starrt in die Ferne. Peep scheint einsam: "I've been losing friends, I don't feel right." Im Nachhinein betrachtet fast schon ein Hilfeschrei. "4 Gold Chains" ist nach "Safe that Shit" und "Spotlight" das dritte Musikvideo, der post mortem releast wurde.

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