Auf dem Mount Everest gibt es jetzt ein Sternerestaurant

Es ist ein Ableger des noma, das vier Mal als bestes Restaurant der Welt gewählt worden ist.

|
23 November 2016, 6:00am

Foto via Flickr-brugeren Gunther Hagleitner

Wenn man als Koch von zwei Sternen auf einen runtergeht, ist das normalerweise ziemlich schrecklich.

Doch für noma-Alumni James Sharman scheint das überhaupt nicht so zu sein. Er ist einer der Köpfer hinter One Star House Party, einer Art Pop-up-Restaurant, das von Kontinent zu Kontinent zieht und den Begriff Haute Cuisine anscheinend ziemlich wörtlich nimmt.

Das i-Tüpfelchen der Pop-up-Reise ist die Erstürmung des Mount Everest. OK, das Essen wird nicht direkt auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt verspeist, sondern auf Höhe des Basecamps. Aber auch bei über 5.000 Metern über dem Meeresspiegel ist das wohl immer noch die höchste Location für ein Michelin-Dinner.

Mit 1.050 US-Dollar ist der Preis gefühlt genauso heftig wie der Anstieg, aber es kostet auch nicht viel mehr als ein Degustationsmenü mit Wein in einem renommierten Drei-Sterne-Restaurant, wenn man bedenkt, dass man hier mehr als nur Snacks bekommt: Im Paket inbegriffen sind zwei Übernachtungen in Kathmandu, der Flug von Kathmandu nach Lukla, zwei Guides, eine Daunenjacke und ein Schlafsack.

ARTIKEL: Auf Zutatensuche für das beste Restaurant der Welt

Anders als sonstige Restaurantbesuche dauert der Aufenthalt in Nepal bei dieser kulinarischen Tour schlappe 14 Tage. Neben den Reiseeindrücken soll man bei dieser Besteigung auch einen Einblick in die Psyche eines möglicherweise besessenen und abenteuerlichen Kochs bekommen.

„Erleben sie das Restaurant, das wir auf dem Höhepunkt unserer Reise erschaffen, aber auch denEntdeckungsprozesses zusammen mit dem Team von One Star House Party", heißt es auf der Homepage. „Seit wir von Land zu Land reisen, haben wir unser Herz vor allem immer an das Essen verloren, das unter einzigartigen oder herausfordernden Bedingungen entstanden ist."

Wenn du deinen Freunden, die damit geprahlt haben, dass sie ins noma-Pop-up nach Australien fliegen oder einen Platz im Nacktrestaurant bekommen haben, eins auswischen willst, leg einfach elf Hunnis auf den Tisch und pack deinen Instagram-tauglichsten Schal ein. Das hier wird die Mutter aller Pop-ups … bis René Redzepi seinen ehemaligen Schützling mit einem Pop-up im Weltall überbietet.