"Wir waren arm, aber arm und frei" – raster-noton über die alternative Musikszene der DDR und Nachwendezeit
Thump

"Wir waren arm, aber arm und frei" – raster-noton über die alternative Musikszene der DDR und Nachwendezeit

Man legte mit Kassetten auf und hatte seine eigenen Kraftwerk. Das einflussreiche Chemnitz-Berliner Experimentallabel blickt für uns auf die Jahre vor seiner Gründung zurück.
24 März 2017, 6:30am

Wir schreiben 2017. Das deutsche Label für experimentelle elektronische Musik raster-noton hat eine große Fanbase in Japan, ist in den USA und überhaupt weltweit bekannt, veröffentlicht Platte um Platte und feiert sich mit einem 3 Kilo schweren Buch zum 21. Geburtstag selbst. Doch angefangen hat alles noch zu Zeiten der DDR in der damaligen Karl-Marx-Stadt, heute: Chemnitz. In einer Zeit, in der man schon überraschend gut über Avantgarde informiert war, in komischen Bands spielte und mit Kassetten auflegte. Alles Sachen, die du dir vielleicht nicht mehr all zu gut vorstellen kannst, wenn du das hier auf deinem Smartphone oder Tablet liest.

Olaf Bender alias Byetone hat uns zwischen Auftritten im Berghain und Sonar jedenfalls einen Einblick in die Jahre vor raster-noton gegeben in die (ost)deutsche Experimentalszene der DDR- und Nachwendezeiten und das große Glück des Booms von riesigen Elektronikfachmärkte auf dem flachen Land. Das Interview liest du jetzt bei THUMP.