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Mode

Franzosen begehren Daunenjacken und ihre Mütter

Jeder, der schon einmal eine Daunenjacke getragen (oder auch nur gesehen) hat, weiß, wie grässlich diese Dinger sind. Aber das auch nur, weil wir keine Franzosen sind.
20.1.11

Jeder, der schon einmal eine Daunenjacke getragen (oder auch nur gesehen) hat, weiß, wie grässlich diese Dinger sind. Sie lassen Frauen wie Puppen aussehen und verwandeln Männern von Mr. Universe in den Michelin-Mann. Sie repräsentieren nasse Wochenenden in irgendeinem Kaff, sind extrem gefährlich in der Nähe einer offenen Flamme und selbst die trendigsten Jacken sind ein Minenfeld, aber das auch nur, weil wir keine Franzosen sind.

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Für unsere gallischen Freunde sind Daunenjacken der Inbegriff von Stil und Raffinesse. Mit einer Jacke kann dort vieles ausgedrückt werden, wie zum Beispiel: „J’aime faire du sport“ und „Je suis chic“, während man selber gleichzeitig vollkommen gleichgültig mit den Schultern zuckt. Sie sind nicht nur bei den Glamour-Proleten beliebt, sondern auch bei Straßenkindern und vollkommen unverständlicherweise überall in der ansonsten so stilsicheren Nation vertreten. Für die Benutzer eines Forums wurde ihre sexuelle Anziehungskraft sogar extrem schwer zu handhaben.

„Alle die Daunenjacken aus Nylon mögen, postet eure Fotos.“

Dieser bescheidenen Aufforderungen folgten dann auch gleich 12.000 Antworten. Natürlich kamen auch sofort Kommentare wie „Ich will mein Sperma an euren Jacken herunterlaufen sehen…“ von einem sexuell artikulierten Gentlemen namens TonyJizz. Es ist und bleibt schließlich immer noch das Internet, die Überraschung hält sich also in Grenzen. Was man jedoch nicht hätte erwarten können ist, dass darauf psychologisches Kauderwelsch folgt, dass jemand anscheinend direkt von der Wikipediaseite von Sigmund Freud gecopy-pasted hat. Natürlich während er einen Ständer hatte und an Daunenjacken dachte.

Wie immer ist alles [sic]:

„Ich mag Daunenjacken in grellen Farben, doch besonders mag ich die meiner Mutter, denn ich weiß, dass diese Jacke von einer Frau in der Öffentlichkeit getragen wurde und deshalb den Geruch einer Frau verströmt. Manchmal läuft sie sogar in dieser Jacke mit ihrem Freund umher! Ich weiß also, dass sie bereits im Auto ihres Freundes herumgemacht haben und manchmal wohl auch ohne die Jacke.“

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„Seit ich ein Kind war, liebte ich es einen Anorak in grellen Farben zu tragen, ich trug die meiner Mutter oder die ihrer Freundinnen oder meiner Freunde und dafür gab ich vor eine Erkältung zu haben! Doch als ich erwachsen wurde stellte ich fest, dass das sehr seltsam war, also begann ich mich mit den Jacken zu verstecken, damit ich mich befriedigen konnte! Meine erste Jacke musste durch meine Hände einiges durchmachen.“

Beide von fil751

„Ich liebte es mich nackt auszuziehen und die Daunenjacke meiner Mutter zu tragen, während ich mir einen runterholte und gleichzeitig am Anorak leckte. Ich kam in die Kapuze, leckte es ab und spuckte es auf den Boden! Was für eine Sache! Und was für eine denwkwürdige Zeit, die dich da zwischen meinem elften und dreiundzwanzigstem Lebensjahr hatte. Ich hörte erst damit auf, als ich alleine in meiner eigenen Wohnung wohnte.

sylvie5580

Wir sind uns nicht ganz sicher, warum Steppjacken und Inzest so eine aufreizende Kombination ergeben. Warum haben Menschen wie sylvie5580, fil75 und TonyJizz den Drang ihre Liebe zu gefütterten Leichensäcken mit ödipalen Tiraden zu verknüpfen? In der Realität geht wahrscheinlich gar nicht soviel intellektueller Scheiß ab, sondern es wichsen nur ein paar Wichser in maßgeschneiderte Schlafsäcke. Tausende gelangweilte Menschen mittleren Alter, die sich bereits durch soviel Pornographie gewühlt haben, dass das einzige, das ihnen noch neu erscheint und sie anturnt Bilder wie diese sind:

oder dieses:

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