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Der neue Londoner Bürgermeister nimmt Clubkultur ernst

Er setzt sich für den Erhalt des Clubs Fabric ein und sucht dich als seinen neuen Nachtlebenbeauftragten.
31.8.16

Foto mit freundlicher Genehmigung der Labour Party. Dieser Artikel ist zuerst bei THUMP US erschienen

Sadiq Khan, der im Mai angetretene, neue Bürgermeister von London, hat sich in einem ausführlichen Statement für eine Lösung ausgesprochen, die den legendären Club Fabric vor der Schließung bewahrt. Khans Erklärung ist eine Antwort auf eine Online-Petition, die verbreitet über die sozialen Medien von den anvisierten 150.000 Unterschriften fast 100.000 erreicht hat. Khan untermauert darin sein Engagement für Londons Nachtleben und seine "legendären Clubs", während er gleichzeitig auch auf das Bedürfnis verweist, Sicherheitsprobleme in diesem Bereich zu adressieren.

Viele DJs, Produzenten und Clubbetreiber haben sich an Khan gewandt, damit dieser sich in der Angelegenheit einbringt. Darunter waren auch Skream, Elijah & Skiliam, Sasha und mehr.

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Mit einem Hinweis darauf, dass er und der Rest der Greater London Authority nicht über die Zuständigkeiten verfügt, sich in Lizensierungsfällen wie diesem einzumischen, fordert er alle beteiligten Parteien—inklusive der lokalen Behörden, der Polizei und Londons Clubbetreiber—dazu auf, "zusammenzuarbeiten … um Clubs sicherer zu machen und gleichzeitig unsere Nachtökonomie zu schützen."

Um diese Ziel zu erreichen, möchte er auch die Position eines sogenannten Night Czars, also einer Art Nachtlebenbeauftragten, schaffen. Dieser soll "den Wert von Londons Ausgehkultur vertreten und gleichzeitig die Nachtökonomie entwickeln und diversifizieren." Du fühlst dich sofort angesprochen? Bewerben kannst du dich hier.

Khans Statement trifft in etwa den gleichen Ton wie ein Tweet, den er bereits am 16. August veröffentlicht hatte. Das komplette Statement findest du auf der Change.org-Seite.

Das Fabric selbst ist seit dem 12. August geschlossen. Zuvor waren dort innerhalb weniger Wochen zwei junge Männer ums Leben gekommen. In beiden Fällen sollen Drogen mit im Spiel gewesen sein. Während die Behörden ihre Ermittlungen durchführen, haben die Clubbetreiber vorige Woche in einem Statement versprochen, ihre Club-Politik und Abläufe von einer unabhängigen Kommission auf die Sicherheit der Gäste hin überprüfen zu lassen.

Das Statement des Fabric gibt es in voller Länge hier:

Dieser Artikel ist zuerst bei THUMP erschienen.

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