
Bei dieser Professionalität handelt es sich um eine relativ neue Entwicklung. Medizinisches Marihuana ist in Colorado seit 2000 legal, doch seit der Einführung des sogenannten House Bill 1284 wurden die Genehmigungen eingeschränkt. Die Apotheken mussten 70 Prozent der Produkte selbst anbauen, durften aber nur 30 Prozent davon verkaufen. Bei der Herstellung von Cannabutter und THC-Tinkturen entstehen viele Abfälle: Blätter, Stengel und andere THC-aktive Teile der Pflanze, die übrig bleiben, wenn die Knospen abgeschnitten worden sind. Bob Eschino—einer der Partner des boomenden Cannabis-Unternehmens Medically Correct—sagt, dass diese Reste, die Cannabis-Köche sehr gut verarbeiten können, 2010 noch achtlos weggeworfen wurden. Seither wurden Apotheken jedoch kreativer und verarbeiten mittlerweile 70 Prozent des Produktes. Dadurch erhielt der Markt der Marihuana-Extrakte Auftrieb. Die Reste wurden für die Herstellung von Dabs, Haschöl und verschiedenen andere Nebenprodukten aufgebraucht, die damals ins Essen flossen. Die Nahrungsmittelszene schrumpfte von mehr als 300 auf ungefähr 20 Cannabis-Unternehmen, die heute noch auf dem Markt sind. Die Unternehmen, die nach wie vor florieren, sind diejenigen, die über organisatorische Klugheit und den nötigen Geldfluss verfügten, um in der sich wandelnden Geschäftslandschaft zu überleben und sich das nun knappere Angebot zu sichern. Zu Ehren des ersten Feiertags mit legalen Hanf-Leckereien haben wir diese Übersicht von einigen der—unabhängig vom Gras—köstlichsten Produkte aus Colorado zusammengestellt. Dixie Elixirs
Anzeige



