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Vice Blog

Geschmorrtes Eichhörnchen

Menschen die keine Tiere essen sind manchmal anstrengend. Aber Menschen, die bestimmte Tiere nicht essen, sind noch anstrengender. Wenn einer den Geschmack eines Tieres nicht mag, dann ist es verständlich. Wenn jemand ein Steak wegen...
17.9.10

Menschen die keine Tiere essen sind manchmal anstrengend. Aber Menschen, die bestimmte Tiere nicht essen, sind noch anstrengender. Wenn einer den Geschmack eines Tieres nicht mag, dann ist es verständlich. Wenn jemand ein Steak wegen seines Cholesteringehalts verschmäht, dann ist es auch Okay. Es ist auch in Ordnung, wenn man mit dem schlagenden Herz einer Kobra nichts zu tun haben möchte. Insbesondere wenn sie vor eigenen Augen von einem Vietnamesischen Koch getötet, in Stücke geschnitten und ihr schlagendes Herz als Reisbeilage serviert wurde. Aber einfach zu sagen, dass eine bestimmte Spezies nicht gegessen werden darf, bloß weil sie auf der tierischen Entwicklungsleiter über anderen Tieren steht, ist Schwachsinn. Das gleiche gilt auch für die Menschen, die niedliche Tierchen in ihren Speiseplan nicht einbeziehen wollen. Und irgendwelche Tiere nicht zu essen, nur weil manche Menschen auf dieser Welt keinen Zugang zu solchen exklusiven Nahrungsquellen haben ist übrigens rassistisch.

Hier haben wir den kleinen Cole, der in seinem Hinterhof eben gerade ein Eichhörnchen geschossen und nach seinem eigenen Rezept zubereitet hat.

Zutaten:

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Ich habe das Eichhörnchen zuerst gehäutet, geviertelt und angeschmort. (Das alles könnt ihr auf Youtube lernen, in „wie bereite ich ein Eichhörnchen zu“).

1TL. Meeressalz

Pfeffer nach eigenem Geschmack

Etwas Butter

1-2 gewürfelte Tomaten

2 Stangen gewürfelten Sellerie

½ gewürfelte Zwiebel

1 fein gehackte Knoblauchzehe

1 Tasse vom gelben Safran-Reis

1 Teelöffel Essig

Alles in einen Topf legen, Wasser dazugeben und langsam köcheln bis es lecker riecht. Ganz einfach.

Den Eichhörnchenkopf werde ich in meinem Hinterhof verwesen lassen und den Schädel später als Anhänger für meine Halskette benutzen. Von seinen Zähnen werde ich einen Abdruck nehmen und ihm ein kleines goldenes Gebiss verpassen. Der Schwanz wird sich super als ein Schlüsselanhänger eignen. Was ihr mit den Resten macht, ist euere eigene Sache, merkt euch jedoch eins, tötet ein Eichhörnchen nicht, wenn ihr keine Verwendung dafür habt.