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Musik

Prince Rama

18.11.10

Du hältst Animal Collective für angepasste Langweiler, du hast Yeasayer in die Pop-Verdammnis abgeschrieben, du verachtest die kulturelle Hegemonie des Westens? Sag hallo zu deiner neuen Lieblingsband Prince Rama .Die drei treiben nicht nur den Räucherstäbchenumsatz in Brooklyn in schwindelerregende Höhe, sie verkörpern auch all das, was wir uns von den anderen vorgeblich so abgefahrenen Bands dieses Planeten heimlich immer erträumt haben: Sie haben sich auf einer „Hare Krishna-Farm“ in Florida kennengelernt. Wer hätte vermutet, dass es so etwas überhaupt gibt? Einige ihrer Songs sind angeblich Mantras. Sicher. Ach ja, und selbstverständlich wurde ihr jüngstes Album „Architecture of Utopia“ inspiriert von Elvis’ jüngerem Zwillingsbruder Jesse, ihr wisst schon, der, der bei der Geburt gestorben war. Und das alles zusammen führt dann zu Songs mit Titeln wie „Om Mane Padme Hum“ oder „Raghupati“. Spätestens jetzt müsstet ihr überzeugt sein. Wenn nicht, dann geht heute Abend (18.11.) ins Berliner Marie Antoinette. Da spielen Prince Rama zusammen mit Baby Birds Don’t Drink Milk.