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Bei genauerer Betrachtung macht die Ausrichtung der Serie aber durchaus Sinn. In "ernsten" Dramen verdrängt meist die Schwere der Story den banalen Alltag, ohne den wir aber doch nur Schlüssellochgucker in die aufregende Welt der großen Geschichten sind. Außerdem erlaubt das Comedy-Prädikat etwas, das im Post-9/11-Drama bisher eher keinen Platz hatte: einen ideologiefreien Blick auf Justiz und Strafvollzug, die sonst in "Film und Fernsehen" niemals einfach nur Institutionen und Orte wie alle anderen sind, sondern immer selbst eine tragende Funktion in der Handlung haben (als Vollstrecker von Gerechtigkeit, Bestrafung, Moral und so weiter).Bei Orange Is the New Black sehen wir zum ersten Mal, dass alles noch viel schlimmer ist, gerade weil nichts Aufregendes oder Großes passiert, aber im Kleinen doch der Horror liegt. Gleich die erste Szene im Gefängnis führt uns in die sagenumwitterte Dusche—und zeigt dort aber keine Lesbo-Orgien oder Massenvergewaltigungen, sondern das ganz pragmatische Problem unserer Protagonistin, wie man sich ohne Geld aus Taschentüchern Sandalen gegen Fußpilz basteln kann.

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Mad Men hat Werber endlich wieder cool gemacht. Und auch wenn du die letzten Jahre hinter dem Mond gelebt und keine Ahnung hast, wovon wir reden, solltest du das hier lesen.

In dieser Ausgabe des Filmbunkers besprechen wir die ersten Eindrücke der neuen AD Staffel. Seid doch nicht so streng.

Wir haben die Show Vikings ordentlich zerlegt und sind uns nicht komplett sicher ob wir mögen was wir sehen. Es ist höchstens ein Game of Thrones für Arme, wobei zufälligerweise die wahnsinnige Westeros-Serie im Filmcasino gastierte.
