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Aus Aleppo in den Pott: Ein Herzchirurg und sein syrisches Restaurant in Duisburg

Der deutsch-syrische Arzt versucht, von Aleppo zu retten, was noch zu retten ist: Heimat ist in der Not da, wo dein Essen ist.
10 Juni 2017, 11:15am
Abdulhai Abo-Alhar kocht im Lamées in Duisburg. Foto von der Autorin

2017 hat sich Dr. Mahmoud Naheel, ein Herzchirurg aus Duisburg mit syrischen Wurzeln, eine ungewöhnliche Auszeit genommen.

"Obwohl ich Arzt bin, habe ich schon immer davon geträumt, ein Restaurant zu eröffnen", erzählt Naheel. Im Januar hat er sich dann endlich seinen Traum erfüllt und das Lamées eröffnet.

Mahmoud Naheel ist zwar in Syrien aufgewachsen und hat dort studiert, geboren ist er allerdings in Deutschland, wo er auch die meiste Zeit als Erwachsener lebte. Der 33-jährige Arzt vergaß jedoch nie seine Wurzeln und blieb mit seiner Kultur verbunden – vor allem durch syrisches Essen.

"Wir Syrer sind Foodies. Essen der einfachste Weg, mit der Heimat verbunden zu sein, wenn einen das Heimweh packt", erzählt er.

Doch Mahmoud Naheel will mit seinem Restaurant mehr erreichen, als nur syrisches Essen zu verkaufen. Mehr über seine Geschichte und das Besondere an seinem Lokal erfahrt ihr bei MUNCHIES.