Rache

Fremdgeh-Nachrichten anstatt Ja-Wort: So ließ eine Braut ihre Hochzeit platzen

Um es ihrem Verlobten richtig heimzuzahlen, hob sich eine Australierin seine eindeutigen Textnachrichten an eine andere Frau bis zum Traualtar auf. Gefeiert wurde danach trotzdem.
Gavin Butler
Melbourne, AU
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Foto: imago | Peter Widmann

Stell dir vor, du heiratest morgen. Dann findest du heraus, dass dein Verlobter dich mit einer anderen Frau betrügt. Wie rächst du dich am besten? Ganz einfach: Du liest seine eindeutigen Nachrichten an besagte Frau vor der gesamten Hochzeitsgesellschaft am Traualtar vor. Genau diesen brutalen Move hat eine australische Braut vor Kurzem gebracht.

"Ich machte mir am Vorabend der Hochzeit zusammen mit meinen besten Freundinnen eine schöne Zeit in unserem Hotelzimmer", sagte Casey gegenüber der Website Whimn. Dann vibrierte das Handy der Braut. "Eine unbekannte Nummer hatte mir mehrere Screenshots geschickt – und dazu die Nachricht: 'Ich würde ihn nicht heiraten. Du etwa?'."

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Die Screenshots zeigten eine Reihe an Nachrichten, die Caseys Verlobter an eine andere Frau geschickt hatte. Einige der Nachrichten waren schon mehrere Monate alt, andere erst ein paar Tage.

"Du hast einen verdammt geilen Körper. Und scheiße, du weißt echt, wie du dich bewegen musst", hieß es in einer der Nachrichten. "Ich wünschte, meine Freundin hätte es nur halb so drauf wie du." In einer anderen schrieb der Verlobte seiner Affäre, dass er immer wieder daran denken müsse, "sie zu ficken". Und eine Nachricht ist besonders eindeutig: "Dieses Wochenende. Du und ich. Es wird richtig heiß."


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Casey brach laut eigener Aussage in Tränen aus. Ihre Freundinnen rieten ihr eindringlich, die Hochzeit direkt abzusagen – damit würde sie es ihrem Verlobten ja schon richtig zeigen. Die Braut wollte jedoch nicht auf ihre Freundinnen hören. Nein, sie wollte bittersüße Rache. Deshalb heckte sie einen teuflischen Plan aus.

"Ich nahm mir vor, die Hochzeit wie geplant anfangen zu lassen und ihn dann vor unseren Freunden und Familien bloßzustellen", erzählte Casey. Also lief die Braut am Tag der Trauung auch erstmal ganz normal in ihrem Hochzeitskleid zum Altar, wo sie sich in Richtung der Hochzeitsgesellschaft drehte. "Heute wird es keine Hochzeit geben", verkündete sie. "Es scheint, als sei mein Verlobter nicht der Mensch, für den ich ihn gehalten habe."

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Dann ließ Casey ihren Strauß fallen, das Handy in ihrer Hand kam zum Vorschein. Die Braut laß anschließend jede noch so kurze Nachricht ihres Verlobten an seine Affäre vor. Und mit jedem weiteren Wort soll sein Gesicht immer bleicher geworden sein.

Der Verlobte selbst sagte während der unangenehmen Situation kein Wort. Unter den entsetzten Blicken seiner Familie verließ er dann zusammen mit seinem Trauzeugen die Kirche. Casey erklärte den Gästen derweilen, dass nun auch der Hochzeitsempfang ausfalle. "Stattdessen stoßen wir lieber auf Ehrlichkeit und die wahre Liebe an – und darauf, dass man auf sein Herz hört, auch wenn es weh tut", so die Braut weiter.

Es folgte verhaltener Applaus und vereinzelter Jubel. Und obwohl sich Casey den Tag sicher etwas anders vorgestellt hatte, soll die anschließende Party laut ihr richtig gut gewesen sein. Irgendwie also doch ein Happy End.

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