Amen Dunes
Love
Sacred Bones / Cargo

Einfallsreichtum, Gestaltungswille und Haltungsnote geteilt durch Drei ergibt hier den Mittelwert Sechs. Das wäre auch ein schöner Titel für die Biografie von Damon McMahon, der bisher zart bis träge verspielt improvisierend, mit wechselndem Erfolg im Trüben der drogeninduzierten Fidelity-Verweigerung fischte. Auf seinem neuem, in Montreal u.a. mit Godspeed-Mitgliedern realisierten Album lässt er seiner Liebe zum „traditionellen Song und Sound“ freieren Lauf. Gott, dem Himmel oder dem Dealer sei Dank, verlustiert er sich auch unter neuen Vorzeichen immer wieder in einem tagtraumartigen Dickicht voller Wiederholungen, Ausschweifungen und verwobenen Fragmenten—undiszipliniert schön.
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