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You Need to Hear This

Mit diesem miesen Equipment hast du angefangen

Jeder erinnert sich an die ersten Anschaffungen zu Beginn der musikalischen Karriere. Dieses Equipment zeigt, wer du sein wolltest.
10 September 2013, 8:50am

Nicht mal Drake kam aus dem Nichts, um mit Ruhm bedeckt zu werden. Auch er hat mal angefangen. Du erinnerst dich sicher noch an deine ersten Anschaffungen. Wie du damals mit schmachtenden Blicken die Magazine durchstöbert und in den Musikgeschäften gekramt hast, um dir die ersten Ausrüstungsgegenstände zu kaufen. Das bestimmte deine größten musikalischen Sehnsüchte. Auch wenn du den Kram mittlerweile weggeworfen, ausrangiert und mit „gutem Equipment" ersetzt hast, sprechen wir noch mal über die essentiellen Beginner-Items und darüber, wo sie uns hingebracht haben. Drake ausgeschlossen.

Für die Beatmaker: Fruity Loops

Diese Drum-Software, verbreitet auf einer Reihe blanker CD-Rs, ist der Beginn deiner Beatkreationen. Ja, es haut nicht so rein wie ein Daft Punk-Track, aber du weißt, dass du auf dem richtigen Weg bist, wenn du nur deine Snare-Samples richtig hinbekommst. Es war gratis, man kam ohne Gebrauchsanweisung klar und du konntest es auf dem Familiencomputer neben deiner Schwester nutzen, die im Chat wichtiges zu erledigen hatte. Wenn es darum geht Beats zu produzieren, ist dieses Programm sogar heutzutage noch weltweit populär. Wir empfehlen, in Wayne on Waxs „We Use So Many Snares" reinzuschauen, um sich mit der Weitergabe von freiem, billigen Equipment zu befassen.

Für die Produzenten: Cool Edit Pro

Es gab eine Zeit vor GarageBand, als kostenfreie, einfach zu handhabende Aufnahmesoftware nicht existent war—mal abgesehen vom Windows Sound Recorder. Und dann kam Cool Edit Pro heraus, die Einsteiger-DAW, welche dem aufkommendem Conor Oberst den Multitrack herbeizauberte. Nenn' uns Millennials, aber das war die Eight-Track Maschine der Jahrtausenwende. Sorry, Tascam.

Für die Indie-Rocker: Das Boss DS-1

Du hast vielleicht von einem Marshall-Stack geträumt, aber in Sachen fieser Verzerrung war dieses Teil das bezahlbare Weihnachtsgeschenk, das wir uns alle gewünscht haben. Die Tatsache, dass es Kurt Cobain benutzte, machte es noch mehr zu einem Must Have für die ersten Schritte hin zum Rockstartum. Es war orange, aus Metall und jeder den du kanntest, hatte eines.

Für die Synth-Geeks: Das Korg MicroKorg

Das MicroKorg ist vermutlich das unausweichliche Einsteiger-Synthie in der Post-Electroclash-Ära.* Lass dich nicht von der unechten Holzverkleidung in die Irre führen und zu der Annahme verleiten, das wäre ein analoger Synthesizer. Allerdings führt die Verwendung von bedenklichen Korg Patches—namentlich ein buzzsaw synth bass und ein classic faux-New Order Pad—auch zum Aufkommen von schlechten Nachahmern. Selbst wenn dein Kumpel der nerdigste Modular-Synth-Typ auf diesem Planeten ist und immer kurz angebunden, wenn es um sein Moog Stash geht, hat er möglicherweise einen davon in seinem Schrank versteckt und den Schlüssel weggeworfen, nur für den Fall der Fälle.

*Yeah, wir sind Post-Electroclash, so what?

Für den Dad, der sich eine coole Gitarre besorgen wollte: Die Les Paul Standard

Hahaha, du bist ein Familienvater, wer macht sich schon Gedanken um Geld? Billigem Equipment hinterherzujagen, ist was für die jungen Kids, die noch immer in Garagen proben. Du trinkst zwei Flaschen Bier und spielst Neil Young, bis deine Frau zurück nach Hause kommt.

Tyler ist ein zukünftiger Gitarrendad. Du kannst ihn auf Twitter finden unter: @tylernotyler.

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