Anzeige
Dieser Artikel ist vor mehr als fünf Jahren erschienen.
New music

Rick Ross springt auf Lordes „Royals“ auf

Momentan macht jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, seine eigene Version des Lorde-Hit. Rick Ross natürlich auch, schließlich würde er es nicht mal bis fünf auf einen Baum schaffen.

von Noisey Staff
23 Oktober 2013, 10:00am

Der 16-jährigen Neuseeländerin Lorde ist mit „Royals“ vielleicht der größte Überraschungshit des Jahres gelungen—ein Mädchen, das vor kurzem niemand kannte, hat sich vorbei an Popstars wie Rihanna, Katy Perry und Lady Gaga nach ganz oben in den amerikanischen Charts gearbeitet. Bei dem minimalistischen Sound der Single können wir nur hoffen, dass der Erfolg von „Royals“ Spuren hinterlässt und zur Nachahmung anstiftet.

Damit meinen wir allerdings nicht, dass jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, eine eigene Version des Originals aufnehmen sollte. Es passiert aber trotzdem—kaum ein Song wird momentan so häufig gecovert oder sonstwie bearbeitet. Jemand, der mit seinen 200 Kilo Kampfgewicht auch bei fünf nicht auf dem Baum ist, ist Rick Ross. Roozay ist aber eh jemand, der gern mal ungefragt eine Strophe auf fremde Songs rappt, geschehen beispielsweise bei „Bitch Don‘t Kill My Vibe“ Anfang des Jahres. Bei „Royals“ scheint er allerdings die eigentliche Aussage des Originals nicht ganz verstanden zu haben, denn er rappt fröhlich darüber, wie gern er in seinem Maybach durch die Gegend fährt und was er sich sonst noch so alles mit seinem Geld leistet. Ansonsten lebt der Song davon, dass er im Original gut ist:

**

Folgt Noisey bei Facebook und Twitter.


MEHR VON NOISEY

Musiker, die ihr gehört haben müsst: Lorde
Lordes Vision ist so klar, dass wir sicher sind: Sie ist gekommen, um zu bleiben. Darkside sind keine normalen Menschen
Nicolas Jaar will eigentlich echt nicht berühmt sein. Aber leider macht er dafür alles falsch, auch gemeinsam mit Dave Harrington und ihrem Projekt Darkside.Noah Kin heult nicht rum
Auch ich heule nicht rum, weswegen mich finnische Bands nie interessiert haben—bis der junge Rapper Noah Kin auftauchte.