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Rindfleisch und Erdöl

Zwei der wertvollsten Güter des modernen Lebens aus der Vogelperspektive.


Bar G Feeders, Hereford, Texas—35 Prozent der Farmen in den USA betreiben Rinderzucht für die Fleischindustrie und stellen damit den häufigsten Farmtyp im Land dar. 


Brahaney-Ölfeld, Plains, Texas—ein Barrel mit etwa 160 Litern Rohöl ergibt etwa 72 Liter Benzin.


Tascosa Feed Yard, Bushland, Texas—2011 gab es in den USA 31 Millionen Mastrinder und zusätzlich waren 27 Millionen Mastkälber auf dem Wege, zu Rindfleisch verarbeitet zu werden. Das Land exportierte in besagtem Jahr 1,26 Milliarden Kilo Rindfleisch im Gesamtwert von 5,04 Milliarden US-Dollar. 


Shamrock Farms, Stanfield, Arizona—berücksichtigt man den gesamten Wasserbedarf für den Anbau von Futterpflanzen und Weidegras, braucht man fast 9.500 Liter Wasser für die Produktion von einem halben Kilo Rindfleisch—100 Mal mehr, als man für die Produktion von einem halben Kilo Weizen braucht. 


Kern River Oil Field, Bakersfield, Kalifornien—2011 verbrauchten die USA fast 19 Millionen Barrel Erdöl pro Tag und hatten damit einen Anteil von etwa 22 Prozent am weltweiten Erdölverbrauch.


North Ward Estes Oil Field, Wickett, Texas—die USA produzieren rund 5,8 Millionen Barrel Öl pro Tag, etwa ein Drittel ihres Verbrauchs. Zum Vergleich: Der größte Erdölproduzent ist Russland mit einer Tagesproduktion von etwa 10 Millionen Barrel täglich.


Randall County Feedyard, Amarillo, Texas—die Produktion einer Quarterpounder-Fleischscheibe für einen Hamburger erfordert etwa sechs Pfund Getreide, 200 Liter Wasser, 22 Quadratmeter Land und 252 Kilokalorien (rund 1.055 Kilojoule) Energie durch fossile Brennstoffe.


Wasson Oil and Gas Field, Denver City, Texas—2011 waren die USA weltweiter Spitzenreiter im Erdölverbrauch, mit dem gleichen Bedarf wie China, Japan und Indien zusammen.