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Welcher Song ist dein Bezirk?

Jeder Wiener Bezirk hat seinen eigenen Charakter. Der lässt sich auch durch Songs beschreiben.

von Isabella Khom und Noisey Staff
03 Juli 2014, 7:16am

Wien ist ein Paradies, Wien ist der größte Scheiß, Wien ist Wien. Wir im VICE Büro leben alle hier, wie man halt hier so lebt: sudernd, aber glücklich. Und wie zumindest jeder Zugezogene haben wir alle auch schon in den verschiedensten Bezirken gelebt. Und sie als den kleinen Mikrokosmos geliebt und gehasst, der sie sind.

Nachdem wir uns letztens schon mal die U-Bahn-Linien der Bundeshauptstadt vorgenommen haben, haben wir dieses Mal alle zusammengelegt und uns die Bezirke vorgenommen.

1., Innere Stadt: Jeremiah Jae—„The Tourist"

Wer sich schon einmal um die Weihnachtszeit, im Hochsommer oder eigentlich immer in die Innere Stadt getraut hat, wird vor allem einem begegnet sein: einer Horde fotografierender, schlecht gekleideter, gieriger, langsam gehender Touristen. Wie die Fliegen von Essen angezogen werden, werden Touristen von Denkmälern, Statuen und dem Stephansdom angezogen. Sie sind der Grund, warum aus einem perfekten Tag ein kleiner Albtraum wird und man sich jedes Mal schwört, sich dem ersten Bezirk nie wieder zu nähern. Inmitten hunderter Touristen wird man zum Tourette-Wörter schreienden Zombie. Was schade ist, weil der erste Bezirk so schön ist, dass er ja wirklich zum Angeben ist. Wobei er auch ein fadenscheiniges Arschloch ist, weil er Wien auf ein rotes Samtpölsterchen legt.

2., Leopoldstadt: Der Nino aus Wien—„Hallo"

Ja, ja, ich weiß eh, dass sich der Nino in der Konstellation anders nennt, aber sorry, das sind drei Wörter die ich nicht schaffe zu tippen. Es gibt eben so Wörter, die man eben nicht mag. Wie Packung. Oder Wurstelprater. Wäh. Aber da wären wir auch schon beim Thema: Den zweiten Bezirk assoziiert man vor allem mit zwei Dingen: Den Juden und dem Prater. Wenn man durch den Zweiten spaziert fühlt man sich immer ein Stück Israel und wenn man weiter geht, fühlt man sich ein Stück Drogenrausch. Beides gar nicht mal so schlecht. Der Prater ist so eine Sache. Am Besten ist, man geht besoffen hin—anders ist das schwer auszuhalten. Purer Wahnsinn hat einen Namen. Man gibt viel zu viel Geld aus, fährt mit den dämlichsten Sachen, geht in irgendeinen Schanigarten, trinkt weiter, fährt weiter Sachen und irgendwann kotzt man dem nächstbesten Kind auf den Kopf. Was danach kommt ist ein Spießrutenlauf der Kategorie „Greet the Circus with a Smile". Irgendwann landet man dann völlig wasted in der 5er und merkt irgendwann, dass man schon zwei Runden in der Bim gesessen hat und mit all dem Kitsch, den man sich im Rausch gekauft hat, eng umschlungen auf einem harten Holzsitz hängt.

3., Landstraße: Pitbull—„International Love" ft Chris Brown

Landstraße ist nicht nur der geheime Künstlerbezirk Wiens, wo alle Studenten der Angewandten vor sich hin vegetieren und dabei gut ausschauen. Sondern es ist natürlich der Bezirk der Botschaften, wo man täglich an der Verbesserung der internationalen Beziehungen und an einer weltweiten Ächtung von Pitbull arbeitet. Liebe nicht-österreichische Wiener: Danke, dass es euch gibt. Ihr seid das zweite Paar Flügel, ohne das wir die Hauptstädter schwer aushalten würden.

4., Wieden: Black Lips—„Justice After All"

Noisey und VICE teilen sich im 4. Bezirk eine abgeranzte Bobo-Wohnung direkt am Mozartplatz. Der alte Kamin, der bei Tiefdruckwetter das Arbeitszimmer mit abgestandenem Rauch einnebelt, ist dabei genauso symptomatisch für die Mischung aus hochkonzentriert Durcharbeiten und Abgefucktheit wie das pompös-verflieste Badezimmer mit seinem nicht funktionierenden Whirlpool. Und natürlich laufen hier tagein tagaus die Black Lips, unsere Band. Was sonst über den Bezirk zu sagen ist? Modern Art beschreibt ganz gut die Artsy Szene rund um die Schleifmühlgasse, die mittlerweile genauso alt und bedeutend ist wie Art Brut. Außerdem gibt es hier gleich zwei Love Songs für die im 4. Bezirk beheimatete SVA und ein Lied, das genauso in den Transporter wie zu den verwitweten Frau Hofräten passt. Irgendwie halt.

5., Margareten: A$AP Rocky—„LSD“

Der 5. Bezirk ist ein Paradies, vor allem für orientalische Barbershops, dubiose Handyläden und Junkies. Egal, ob in der Station Margaretengürtel oder in einem der abgefuckten Parks—der nächste Deal ist nicht weit und wenn du Glück hast, setzt sich ein Typ neben dir einen Schuss, während du auf einer Grünfläche in der Größe einer Verkehrsinsel ein Buch liest. Der fünfte Bezirk kann so schön und schirch gleichzeitig sein, denn er klingt wie ein Strauß duftender Blumen, riecht dann aber doch ein wenig nach Erbrochenem.

6., Mariahilf: John Hopkins—„Open Eye Signal"

Würden der 6. Und der 7. Bezirk die Stadt regieren, dann wäre Wien die beste Stadt der Welt. Gut, man muss das immer von mehreren Seiten betrachten. Sagen wir, dann wäre Wien die beste Stadt für fahrradfahrende, Vodka-Makava-trinkende, Fußgängerzonen-liebende Multi-Kulti-Liebhaber. Im 6. wählt niemand die FPÖ, keiner unterstützt die Anliegen von Andreas Gabalier und alle sind glücklich. Man kann von einem ans andere Ende des 6. spazieren und findet überall Cafés und Geschäfte, in denen man seine Zeit verbringen möchte. Bei so vielen Eindrücken kann man keine Musik mit Text hören, da bedarf es laut Jon Hopkins. Erstens, um den Lärm der Baustelle auf der Mariahilferstraße zu überdröhnen und zweitens, weil das Lied sowohl zu Longboardfahren, als auch als Untermalung zum Spritzer trinken auf der Dachterrasse des Nachbarn passt.

7. Neubau: The 1975—„Settle Down"

Wien-Neubau deckt Österreichs Bedarf an Latte Macchiato und Bobo-Metaphern zu 90% ab. Gar nicht mal zu Unrecht: Wer in den Siebenten zieht, ist entweder ein Student, der wirklich viel Geld von Mami und Papi bekommt. Oder hat—viel wahrscheinlicher—das Partyleben bereits hinter sich und geht unter der Woche nicht mehr bis fünf aus. Neubauer fahren Fahrrad und arbeiten entweder in Agenturen oder in Grün-nahen sozialen Einrichtungen. Sie haben kleine Kinder, die sie in teuren Kinderwagen zum Espresso in der Burggasse schieben. Sie haben sich zur Ruhe gesetzt und sind im Grunde gute Menschen. Es sei denn, man legt eine Bus-Spur durch ihre Straße.

8., Josefstadt: Prince—„Da Bourgeoisie"

Dieser Song taucht immer auf, wenn man auf Google versucht herauszufinden, wie man „Bourgeoisie“ schreibt. Ja, der Achte ist ungefähr das, was man unter „Moderner Bürgerlichkeit“ verstehen würde. Politisch geteilt zwischen den Grünen (eigentlich sogar zwei grünen Parteien) und den ÖVPlern, mit denen man ein Bier trinken würde. Mittlerweile viele junge Familien, viele ältere und wohlhabende Menschen. Grundsätzlich sehr ruhig und eben bourgeois. Warum die Gegend zwischen dem Achten und dem Siebenten gefühlte 70% der Wiener Bass-Musik-Szene hervorgebracht hat, ist ein Rätsel, das wir auch noch nicht lösen konnten.

9., Alsergrund: Noir Desir—„Le vent nous portera"

Der neunte Bezirk ist ein bisschen wie Safer Sex. Er hat seine aufregenden Seiten, ist aber auch ein ziemlich sicherer Hafen. Außerdem ist er einer der poliertesten Bezirke Wiens. Schön, aufgeräumt, lieblich (ja, lieblich!). Außerdem ist der 9. auch als „französischer Bezirk" bekannt. Durch das Lycée Francais de Vienne hört man in keinem anderen Wiener Bezirk so viele Menschen französisch sprechen—und sieht so viele eingebildete Fratzen (Pardon). Wer schon einmal so um 13:00 Uhr am Bauernfeldplatz war, weiß was gemeint ist.

10., Favoriten: Jimmy Barnes—„Working Class Man"

„Factories provide three things this country desperately needs: jobs, pride, and material for Bruce Springsteen songs.“—Jack Donaghy (30 Rock). Jimy Barnes ist nicht Bruce Springsteen, könnte es aber problemlos sein, auch wenn er ein Australier ist, der eigentlich in Schottland geboren wurde. Seine Hymne auf den einfachen Mann von der Straße, der morgens in die Fabrik geht um Fernseher zu produzieren, denen sich die Bewohner von Mariahilf und Neubau dann verweigern können, fängt den Stolz ein, den diese Klasse einmal versprühte. Genauso wie die Backstein-Gebäude, die man im ehemaligen Arbeiterbezirk Wien noch überall findet und die jetzt langsam Galerien werden (Ankerbrotfabrik!). Bürger von Favoriten: Wehrt euch!

11., Simmering: Wolfgang Ambros—„Es lebe der Zentralfriedhof"

Im elften Bezrik findet man über alte Getreidespeicher, das Gasometer, zerfallenen Schlössern und den Albernen Hafen vor allem früher oder später den Zentralfriedhof. Irgendwann müssen wir alle „Mit'm 71er foarn". Der zweitgrößte Friedhof Europas ist Heimat von Größen wie Beethoven, Brahms, Adolf Loos und ... achja, Falco. Nach dem Père Lachaise in Paris, ist der Zentralfriedhof einer der schönsten Friedhöfe, die ich bisher gesehen habe. Einen Friedhof schön zu finden ist übrigens keinesfalls makaber. Vor allem nicht in Wien.

12., Meidling: Morcheeba—„Everybody Loves A Loser"

Meidling hat den Ruf eines schmuddeligen, verfallenen Bezirks in dem ordentliche Betriebe von der Handyshop- und Kebabschnitzelpizza-Mafia ersetzt werden, aber die meisten Meidlinger sind doch zufrieden mit ihrem Bezirk und sind sich sicher, dass das Image des zwölften Bezirkes nur dazu dient, für Außenseiter mehr „Gangster" zu wirken.

13. Hietzing: Albtraum GMBH—„Friede den Hütten, Krieg den Palästen"

Hietzing ist bekannt als Villenviertel Wiens. Das ist natürlich nur teilweise wahr. Trotzdem zeigt auch die Statistik, dass das Vorurteil des alten und reichen Hietzingers nicht falsch ist: Der Pensionisten-Anteil ist z.B. 10% höher als der Wiener Durchschnitt. Ansonsten ist der Bezirk hauptsächlich bekannt für den Lainzer Tiergarten, Schloss Schönbrunn und Unter-/Ober-St.Veit, wo Paare hinziehen, die es „nicht so weit ins Grüne haben wollen“. Hietzinger, wir hassen euch. Zumindest bis wir genug Lebensjahre und Jahreseinkommen haben, um zu euch zu ziehen.

14. Penzing: Talking Heads—„Psycho Killer (Live)"

Bevor ihr euch von dem YouTube-verhassten Wort „Live" abschrecken lasst: Das ist eine der besten Live-Versionen on motherfuckin' Earth! (Wer es nicht bis zum Ende anhört ist ein wahrhaftiger Idiot). So, und nun weiter im Text. Der Vierzehnte ist ein Pflaster, das man hauptsächlich nur dann betritt, wenn man dort wohnt—oder wenn man ein bisschen crazy in the coconut ist. In Suburbia N°14 liegt nämlich das Otto-Wagner-Spital. Ein wunderschöner Ort, voller verrückter Menschen, die sich gegenseiten die Ohrläppchen abbeißen, Pipi ins Betti machen—oder auch nicht und wir übertreiben einfach nur gerne. Nördlich davon liegen die wunderschönen Steinhofgründe, die man wirklich immer—besonders wenn es warm ist—besuchen sollte. Ob verrückt oder nicht, der 14. Wiener Gemeindebezirk ist ein kleines Stück Himmel. Hach.

15., Rudolfsheim-Fünfhaus: Raf Camora—„5 Haus"

Ein Freund von mir hat mir explizit verboten, über Fünfhaus im VICE zu schreiben, weil er Angst vor der Gentrifizierung hat. Aber zum Glück hat Raf Camora Rudolfscrime eh eine Hymne gewidmet, der man eigentlich gar nicht mehr viel hinzufügen muss. Pizzeria Mafiosi. Einfach nur groß.

16., Ottakring: Platinum Tongue & Mevlut Khan—„Balkanaken"

Hat hier jemand gerade „zu plakativ“ gesagt? Eh. Aber Ottakring wird halt von den Kroaten und den Türken geprägt, wenn man die Hipster um den Brunnenmarkt und Michael Häupl abzieht. Die einen beherrschen die Thalia-, die anderen eher die Ottakringerstraße. Man lebt aber sehr gut und freundlich zusammen. Es gibt zwar Handgranaten-Morde, aber die sind eher selten. Weswegen die Pumpguns aus dem Song eher weit hergeholt sind. Die Bewohner wehren sich ja nicht mal gegen den Geruch der Brauerei oder das Soho.

17., Hernals: The O5 & The Sportklub-Team Feat. The Fans From The Friedhofstribüne - „Tradition Never Dies"

Hernals ist ein freundlicher, ruhiger Wiener Außenbezirk, über den man eigentlich nicht viel ausgesucht Gutes, aber eben auch überhaupt nichts Schlechtes sagen kann. Das einzige, was die Hernalser wirklich verbindet, ist der 43er, und den hasst jeder, weil er immer überfüllt ist. Allerdings hat der Bezirk den Sportklub und damit die Friedhofstribüne. Wer kann das schon von sich sagen? Als ich das erste Mal beim wsk war, war ich von der Abwesenheit von Security so begeistert, dass ich sofort Bierbecher aufs Spielfeld geworfen habe. Fans um mich herum haben mich dann aber gezwungen, sie wieder auszuheben. Demütigend.

18., Währing: Dominik Eulberg—„Taeuschungs-Blume"

Wenn du beispielsweise von Fünfhaus nach Währing ziehst, bist du erstmal für ein paar Tage eingeschüchtert. Immerhin ziehst du in den stadtgewordenen Frieden. Alles um dich herum wirkt elegant, erwachsen und schönheitsoperiert. Zum Glück gibt es die BOKU, die sich den bodenständigeren, von Erde verdreckten Dingen widmet. Auf der Facebook-Seite der Universität findet man so lustige Sätze wie „Körner mögens trocken" und „Vor den Schimmelpilzgiften im Müsli braucht sich niemand fürchten" oder „Ein Bier ist da wohl zu wenig" und spannende Thriller-Phrasen wie „In den Samen des Wiesenbockskrauts hat sich ein Mini-Heuschreck verfangen." Spannend. Dominik Eulberg ist mit seiner Liebe zu Flora und Fauna wie gemacht für die BOKU und sollte sich vielleicht mal überlegen einen Gastvortrag zu halten.

19., Döbling: Hans Moser—„Die Reblaus"

Wenn man im 19. ist kommt man um einen Heurigen schier nicht herum. Dort trinkt man dann unfassbar viele Vierterl und Achterl in Ehren und bekommt das Gefühl in einem alten Hans Moser Film zu sein. Diese charmante Art sich zu besaufen oder vollzufressen sollte man mindestens einmal im Jahr in die engere Auswahl der zu erledigenden Aktivitäten oder (ihhhhh) Ausflügen ziehen. Wer Wien von oben sehen möchte, der schleppe sich doch „einfach" auf den Kahlenberg. Von dort aus sieht man Wien in Minimundus-Optik und kann dort auf den Wiesen lieb ficken, sich richtig betrinken, sich MDMA einwerfen und auf Hügeln tanzen oder einfach nur mal still und ruhig sein.

20., Brigittenau: WAR—„Why Can’t We Be Friends?“

Wenn ich bei der U6 Station Jägerstraße einsteige, durch Trauben an rotgesichtigen, nach Bier stinkenden Plastiksackerl-Anrainern kämpfe, vorbei an auftrainierten Kroaten, die aus dem Kick-Box-Studio stolzieren, fällt mir nur „Why can’t we be friends“ von von WAR ein. Der 20. ist so groß, dass es innerhalb sogar Feindschaften zwischen Millenium-City-Proleten und Wallensteinplatz-Bobos gibt. Türkische, vielköpfige Familien ernten böse Blick von verbitterten FPÖnsionisten und ich beruhige mich mit dem Gedanken, dass ich eh so nahe beim Augarten wohne und fast zum zweiten Bezirk gehöre. Mit dem wäre ich ja auch gerne befreundet, aber tatsächlich besteht auch hier eine tief eingesessene Feindschaft zwischen den beiden, von der Donau umschlossenen Bezirken. Why can’t we be friends.

21. Florisdorf: Adriano Celentano—„Azzuro"

Die Parallelen zwischen Florisdorf und Italien mögen für das ungeübte Auge nicht sofort ersichtlich sein, sind aber eigentlich beträchtlich: Beide haben schöne Ecken, sind durch hässliche Großsiedlungen geprägt und Leute von Außerhalb fahren nur zum Baden hin. Flo-Town, lass dich nicht unterkriegen. I will alway love you.

22., Donaustadt: Scooter—„Always Hardcore"

Donaustadt ist der größte der Wiener Bezirke und nimmt insgesamt ein Viertel(!) der Stadtfläche ein. Und es ist wahrscheinlich der vielseitigste: Urban Shit in Kaisermühlen, Erholung in der Lobau, Stadtentwicklung in Aspern. Es ist die Definition von Vorstadt, wo man mit dem Bus unterwegs ist. Das Go-To-Ding in Donaustadt ist das Donauzentrum und das Donauplexx. Eines der bekanntesten Lokale Wiens, die „Nachtschicht“, hat zwar mittlerweile geschlossen, hat aber den Geschichtsbüchern immerhin den Krocha hinterlassen. Always Hardcore.

23., Liesing: The Middle East—„Land Of The Bloody Unknown"

Liesing ist das große Fragezeichen der Wiener Bezirke. Ziemlich sicher geht es nicht nur uns so, aber genau so sicher werden sich ein paar unter euch jetzt fragen, wo wir denn angrennt sind—immerhin gibt es dort doch ein wenig mehr als 96.000 Einwohner. Sorry, Liesing, wir haben einfach nichts über dich zu sagen. Love, Noisey.

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