Jeder weiß, dass Donald Trump ein unberechenbarer Größenwahnsinnniger ist. Und wenn so ein Typ dann noch Geld kotet, dann sind Menschen auf seiner Abschussliste potenziell leichte Beute. Aktuelles Opfer soll wohl Mac Miller sein.
Wie Trump auf Twitter verlauten ließ, will er Mac für seinen Hit „Donald Trump“ verklagen. Der Song hat mittlerweile 75 Millionen Youtube-Hits und ist jetzt Gold gegangen.
Als nette Geste sendete Mac dem Namensgeber des Songs eine goldene Schallplatte. Statt sich zu bedanken und einfach die Klappe zu halten, schrieb dieser unter das Foto.
„Little @MacMiller sent me an expensive plaque for making his song “Donald Trump” such a big hit. Mac, you still don’t have the right to use my name.“
Umgehend ließ er ein paar Tiraden auf Twitter in Richtung Mac los.
Little @macmiller, you illegally used my name for your song “Donald Trump” which now has over 75 million hits.
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Januar 2013
Little @macmiller, I want the money not the plaque you gave me!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Januar 2013
Little @macmiller, I’m now going to teach you a big boy lesson about lawsuits and finance. You ungrateful dog!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Januar 2013
Little @macmiller—I have more hair than you do and there’s a slight age difference.
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Januar 2013
OK, Trump versucht also, irgendeine an den Haaren herbeigezogene Geschichte zu Geld zu machen. Da dem amerikanischen Rechstsystem keiner trauen kann, wissen wir nicht, ob es passieren kann, dass Mac ihm den einen oder anderen Dollar abdrücken muss. Aber, HAAAAALT. STOPP. Hat Donny nicht, als das Video 20 Millionen Klicks generierte, ein Video gepostet, in dem er deutlich ausdrückt, wie stolz er auf den Rapper ist und dass Mac der neue Eminem sei?
In der Folge drückte er immer wieder aus, dass lediglich sein Name für den Erfolg des Songs verantwortlich sei. Davon war Mac natürlich angenervt, wie er in einem Interview mit dem Complex-Magazine offenbarte.
Trump muss das wohl gesehen haben und droht jetzt mit einer Klage. Mac reagierte über Twitter folgendermaßen:
i'm not trying to put any negative energy into the world. @realdonaldtrump let's be friends.
— Mac Miller (@MacMiller) 1. Februar 2013
Viele interpretierten das als gelassen, aber ich lese da eher: „Es war doch nicht so gemeint, bitte, bitte, tu mir nicht weh!“. Aber wer will es ihm verübeln. Trump könnte wahrscheinlich mit einem anwaltlichem Luftzug Macs Indie-Label Rostrum Records wegfegen. Übrigens hat Miller sich erst kürzlich mit Lord Finesse außergerichtlich geeinigt, nachdem dieser ihn für ein nicht abgeklärtes Instrumental auf 10 Millionen Dollar verklagte.
Hoffen wir, dass sich der Egoarsch Donald Trump irgendwann beruhigt und Mac seine Musik machen lässt.
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