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Ein Video von Taylor Swifts Telefonat mit Kanye West ist aufgetaucht und alle lügen

Hatte Taylor Swift nun die Lyrics von „Famous“ abgesegnet oder nicht? Kim Kardashian hat nun den Videobeweis auf Snapchat gepostet. Aber auch der wirft Fragen auf.
18.7.16

Das Drama um Kanye West, Taylor Swift und wer hier das größere Opfer ist geht in die nächste Runde. Im Grunde sind nämlich alle empört, beleidigt und fühlen sich ungerecht behandelt. Taylor, weil Kanye sie auf "Famous" als Bitch betitelt und Credit für ihren Ruhm beansprucht. Kanye, weil er sich von Taylor hintergangen fühlt, da alle Textzeilen angeblich im Vorhinein mit ihr abgesprochen worden waren. Und Kim Kardashian, weil sie es satt hat, dass Leute ihren Ehemann unsympathisch finden. So gipfelte der Beef gestern damit, dass Kim Kardashian endgültig Klarheit in die Kontroverse bringen wollte, indem sie das Video des besagten Telefonats zwischen Kanye und Taylor auf Snapchat veröffentlichte.

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Kim Kardashian finally exposes Taylor Swift pic.twitter.com/3ZFXJtaM4r

— ㅤㅤㅤBritney Spears (@godneybjs) 18. Juli 2016

In your face, Taylor Swift! Aber wartet, es ist noch nicht vorbei. Holt euch euer Popcorn und lest dann Taylors Verteidigungspost, denn sie auf Instagram veröffentlichte:

That moment when Kanye West secretly records your phone call, then Kim posts it on the Internet.

A photo posted by Taylor Swift (@taylorswift) on Jul 17, 2016 at 9:14pm PDT

Wir fassen zusammen: Es hat ein Gespräch stattgefunden, Taylor drückte dabei auch ihr Einverständnis mit dem Song aus, jedoch hat Kanye angeblich den pikanten Teil ("I made that bitch famous") rausgelassen. Taylor Swift hält die Aktion für Rufmord, Kanye West andersherum auch. Wer jetzt tatsächlich das Opfer in dieser Geschichte ist, ist leicht zu sagen: Alle. Komisches Timing, so einen Kindergarten abzuziehen, wo zeitgleich Schwarze von Polizisten öffentlich hingerichtet werden und Donald Trump eine realistische Chance auf den Posten des Präsidenten hat. Vor allem für jemanden, der sich so sehr in der schwarzen Kultur bewegt und damit sein Geld verdient. Wo ist noch gleich unser Popcorn? Egal, wir haben eh keinen Appetit mehr.

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