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Pan-Pot DJ-Tagebuch—Teil 3: Idole & Sonnenschein

Die armen Pan-Pot-Jungs mussten nach Südamerika fahren und die Sonne über sich ergehen lassen.
05 Dezember 2013, 5:30pm

(Anm. d. Red: Die zwei netten Herrschaften von Pan-Pot sind nun bereits seit zehn Jahren als DJs im Geschäft und nicht mehr aus der TechHouse-Szene wegzudenken. Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum haben Tassilo und Thomas die sogenannte X-Tour gestartet, auf der sie in zehn Städten, zehn Stunden (oder eben die ganze Nacht) lang auflegen. Ihr könnt euch also vorstellen, dass die beiden viel rumkommen und einiges zu erzählen haben. Das tun sie ab sofort auch an dieser Stelle, in ihrem DJ-Tagebuch.)

Vamos a América del Sur...

Auf Südamerika-Touren freuen wir uns immer extrem: gutes Wetter, feierwütige Leute und großartige Partys. Im November, also pünktlich zum angenehm kühlen deutschen Winterbeginn, setzten wir uns in den Flieger nach Santiago de Chile, um dort bei 25 Grad und Sonnenschein die Maschine zu verlassen. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir auf dieser Tour zwei unserer größten Idole kennenlernen würden.

Santiago.

Am Abend unserer Ankunft spielten wir die Warm-Up-Party für das Creamfields Festival in Chile. Der Club war gut, aber leider voller Türsteher, die wohl ihren Frust an den Gästen ausließen. Als Headliner für das Creamfields in Santiago waren Faithless und Underworld gebucht, die im selben Hotel wie wir nächtigten und somit gleich von uns in angeregte Gespräche über Musik, Produktion und Berliner Gossip verwickelt wurden. Und natürlich wollten sie dann auch ein Foto mit uns machen.

Faithless

Underworld

Next Stop: Argentinien. Ebenfalls ein Creamfields Festival, aber in XXL, 60.000 Mann und ein absoluter Abriss auf der Enter Stage mit Richie Hawtin und Co. Gott sei Dank hatten Thomas und ich dort noch einige Tage Aufenthalt—gut, um uns zu erholen und die Gegend zu genießen. Einige andere Künstler, so auch Solomun, blieben ein paar Tage länger und mit ihm besuchten wir eines der besten Steak-Restaurants der Stadt, das La Brigada, ein absoluter Pflichttermin in Buenos Aires.

Richie Hatwin

Donnertag ging es weiter zu unserem ersten Gig überhaupt in Brasilien, nach Itajai und zum elften Geburtstag des Warung Clubs, auch bekannt als der Tempel. Brasilien ist super: Sonnenbrand auf’m Rantzen, reichlich Fisch, andere kalorienarme Mahlzeiten und Kokosnuss light!

Leider wieder mit wenig Schlaf mussten wir am nächsten Tag weiter Richtung Lima/Peru, um dort ein weiteres Festival zu spielen. Gerade noch rechtzeitig—ein paar Minuten vor dem Beginn unseres Sets—kamen wir nach 15 Stunden Flug und Autofahrt dort an. Aber die grandiose Stimmung der Peruaner hat alles wieder wett gemacht, die Leute dort sind einfach der Hammer.

Noch leicht benommen aber glücklich frühstückten wir am nächsten Tag, kurz bevor wir uns auf dem Weg zum Flughafen machten, um zurück nach Berlin zu fliegen. Wir hatten das warme Wetter so langsam auch echt satt!

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