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Rap-Psychologiestunde mit Dr. Crack Ignaz

Der Salzburger left Kanye, Drake&Co auf die Couch.
8.5.14

Nervenaufreibende Strafverfahren, unterschwellige Beefs, heimliche Romanzen: Noch nicht einmal die Hälfte des Jahres ist überstanden, und trotzdem haben die großen Rapstars uns 2014 jetzt schon mehr dramatische Momente beschert, als jede nachmittägliche Doku-Soap. Besonders als Nicht-Amerikaner schafft man es da oft nur noch schwer, alle Hintergründe in der US-dominierten Rap-Welt zu kapieren. Leute, die uns das Seelenleben unserer Lieblingsrapper erklären können, sind hierzulande rar, und manchmal geraten sogar wir hier bei Noisey an die Grenzen unserer psychologischen Fähigkeiten.

Aber Gott sei Dank gibt es sie eben doch, die Österreicher, die ein Gespür dafür haben, was in der Ami-Rap-Landschaft eigentlich so vor sich geht. Cloud Rap-Wunderwutzi Crack Ignaz gehört zu dieser seltenen Spezies. Drei vor Swag strotzende Mixtapes, Lobpreisungen der internationalen Musikpresse und ein paar waschechte Party-Anthems beweisen: der Salzburger versteht die gegenwärtige Psyche des US-Raps wie kaum ein anderer in Österreich. Wir sprechen hier nicht zuletzt von dem Mann, der einen Future-Track namens „Tony Montana“ zu einer noch weitaus besseren Version namens „Herbert Prohaska“ umgedichtet hat. Das allein sollte dir eigentlich schon als Beweis dafür reichen, dass Ignaz weiß, wie der Hase im Rap Game läuft.