Wenn du die Zukunft in Musik darstellten müsstest, solltest du Rustie und Danny Brown zur Hilfe nehmen

Danny Brown hat diese Stimme, die wie gemacht ist für Elektro-Slash-HipHop-Kollaborationen. Vermutlich ist er deshalb auch inzwischen auf die Idee gekommen, bei Livegigs ein anderthalbstündiges Trap-Geballer abzufeuern, das wirklich jeden Anwesenden in die Knie zwingt. (Auf seinem aktuellen Album Old schlägt sich das auf Side Two (Dope Song) nieder.) Keine Ahnung, ob das kommt, weil er durch seine Art zu rappen so viele elektro- und dubstepinfizierte Produzenten auf sich aufmerksam gemacht hat, oder ob er von sich aus so auf diesen Sound steht und daher selbst nach solchen Produzenten sucht. Aber er scheint mit diesem Sound definitiv noch nicht abgeschlossen zu haben. Denn auf dem neuen Album des schottischen Produzenten Rustie hat Danny Brown ein Feature, das einfach passt wie Arsch auf Eimer. Rustie wird nicht nur wegen seiner Herkunft gern mit Hudson Mohawke verglichen—auch er macht eine Art runtergebremsten HipHop, der fies in die Beine geht und dich richtig schön durchschüttelt.

Schon sein Debüt auf Warp Records 2011 hat der Musikwelt ordentlich den Kopf verdreht. Das neue Album Green Language erscheint am 22. August ebenfalls bei Warp. Wir brauchen noch ein wenig mehr Zeit, um ein gut begründetes Urteil darüber zu veröffentlichen—sowas wie geil, geil, geil!—aber wir wissen schon jetzt: Wenn du Zukunft in Musik darstellen müsstest, solltest du Rustie zur Hilfe nehmen. 

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PS: Bestellen kannst du das Album natürlich auch jetzt schon, hier auf CD, hier digital.

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