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Bam Margera wurde vom isländischen Moneyboy verprügelt

Bam Margera wurde von einem isländischen Rapper verprügelt, weil er sich gegenüber weiblichen Securitys daneben benommen hat.
21 Juni 2015, 5:58pm

Bam Margera wurde am Wochenende von der isländischen Gletscher-Mafia verprügelt. Kein Witz. Glacier Mafia—genau so nennt sich die Rapper-Crew rund um den womöglich reichsten Isländer namens Gísli Pálmi, die Bam Margera im Artist Bereich des Secret Solstice Festivals in Island—wo sich das gesamte Line Up auch mal eine Stunde nach hinten verschiebt, weil Busta Rhymes zu lange auf seinen Burger warten muss—zu Boden schlug. Pálmi ist Rapper, millionenschwerer Sohn, sieht aus wie Moneyboy—und es war seine Faust, die _MTV-Jackass-CKY-_Halbgott Bam Margera die Nase blutig schlug.

Wenn ich mich an dieser Stelle „outen“ darf, auch wenn es keine Relevanz hat: Ich war großer CKY_-Fan—vor genau zehn Jahren. Und ohne _CKY hätte es Jackass in dieser Formation nicht gegeben. Bam Margera machte bekanntlich vier Filme (CKY, CKY2K, CKY3, CKY4), aus denen die MTV-Serie Jackass hervorging. High Five dafür.

Die isländische Presse spricht davon, dass Bam Margera die weiblichen Securitys sexuell belästigte. Die tollkühnen Ritter der Gletscher-Mafia haben davon Wind bekommen und rächten sich an Bam. Das kann man erstmal so stehen lassen, eigentlich. Bam Margera verbringt sehr viel Zeit in Island, seitdem er in Reykjavik geheiratet hat. Gemeinsam mit seiner Frau Nicole Boyd ist er in Reykjavik für wilde Dachgeschoß-Afterparties bekannt. OK, das ist eigentlich jeder in Reykjavik. Es ist halt eine kleine Stadt, in der man Björks Kindern einen Gute-Nacht-Kuss geben oder mit Jón Gnarr einen Wollpullover stricken könnte. Und in der nach einer Woche Bar-Hopping plötzlich der Sänger von Sigur Rós dein Facebook Profilfoto liket.

Jeder Artist und jedes Crew-Mitglied, das ich zu dem Vorfall befragte, war sich einig: Bam ist ein Vollidiot. „I think that was some kind of ‚fix‘, someone had to do it“.

Der Festival-Pressesprecherin Ósk Gunnarsdóttir hat bestätigt, dass Bam in einer „sehr merkwürdigen Verfassung“ war und unbedingt in einen Produktions-Bereich wollte. Zwei weibliche Mitarbeiterinnen verweigerten ihm den Zutritt und so wurde Bam handgreiflich. Rapper Pálmi ging dazwischen, um die Frauen zu schützen. Ganz nach isländischer Manier.

Bam hingegen stellt die Sache ganz anders dar. Was genau er meint, ist weder mir noch anderen ganz klar. Überzeugt euch selbst und seid friedlich, vor allem gegenüber Frauen. Die isländische Zeitung Visir hat das Video des Vorfalls und ein Kurz-IV mit Bam. Sehr es euch hier an.

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