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Hardcore-Christin vergleicht Taylor Swifts Vagina mit einem Wurstbrötchen

Um die Reinheit ihrer Tochter und die Verdorbenheit von Taylor Swift zu vermitteln, griff ein Trump-Fan zu sehr grafischen Mitteln.

von Noisey Staff
07 Juli 2016, 2:24pm

Es gibt Menschen, die kann sich selbst ein abgefuckter Drehbuchautor nach einer Ayahuasca-Kur nicht ausdenken. Weil sie so perfekt alle Klischees in sich vereinen, dass das Publikum höhnisch sagen würden: „Total unrealistisch“. Ein solcher Mensch scheint Jennifer Mayers aus Baton Rouge, Louisiana, zu sein. Sie ist laut ihrer Twitter-Bio eine fromme Christin, die sich Donald Trump als nächsten Präsidenten wünscht. So weit, so Amerika ’16. Erst in ihren Tweets outet sie sich als echte Hardlinerin. Der gestern von Polizisten erschossene Alton Sterling? Widerlicher Gangster-Abfall. Schwarze generell: das Böse. Und Taylor Swifts Vagina? Ein ekelhaftes Wurstbrötchen.

Was uns die stolze Mutter damit sagen will? Dass Taylor zu viel mit Männern verkehrt—sexuell. Und dass Taylor Hilfe braucht oder sich gleich eine spirituelle Auszeit gönnen sollte, um über ihr Leben nachzudenken. Seltsam aber, dass die Vagina ihrer Tochter in der anschaulichen Wurstbrötchen-Darstellung aussieht, als wäre sie entweder zugenäht oder alle äußeren Geschlechtsmerkmale entfernt worden.


Interessant auch die Frage, was sie zur Veranschaulichung nutzen würde, ginge um den Penis von Calvin Harris und den ihres Mannes. Salatgurke gegen Cornichon? Aber warum eigentlich den Kopf über eine Person zerbrechen, die dermaßen in ihrer kleinen hasserfüllten Welt gefangen ist, dass sie ihre Tochter lieber zu Hause in einem aufblasbaren Pool zur Welt gebracht hat, um zu verhindern, dass sie im Krankenhaus mit Homosexuellen in Kontakt kommt? Je weiter wir uns durch ihre Tweets scrollen, umso stärker hoffen wir, dass das alles ein Troll-Account ist, der seinen Müll sogar zusätzlich auf einem Blog verbreitet. Total unrealistisch.