So sehen 13-jährige die Welt

Kurz vor dem Durchbruch von Facebook hatte die amerikanische Fotografin Betsy Schneider die Idee, jede Person zu fotografieren, die sie kannte. Als Betsys Tochter gerade auf die Welt gekommen ist, hat sie jeden ihrer Schritte mit der Kamera festgehalten und jede Veränderung ihres Aussehens dokumentiert. “Ich hatte die Idee, dass ich meine Geselligkeit in ein Projekt integriere”, erklärt sie. “Aber dachte mir auch, dass ich mal jemand anderes als meine Tochter fotografieren will.” Also hat Betsy eine Liste mit 400 Menschen aus ihrem Bekanntenkreis zusammengestellt, die sie dann allerdings auf 250 begrenzt hat, um nicht “ohne Energie und Geld dazustehen”.

Für ihr aktuellstes Projekt “To Be Thirteen” hat sich die Fotografin die gleiche Grenze gesetzt: 250 Personen, die jeweils fünf Mal fotografiert werden. Für dieses Projekt hat sie Unterstützung der Guggenheim Foundation erhalten. Im Mai 2018 werden die Fotos und der dazugehörige Kurzfilm im Phoenix Art Museum ausgestellt; begleitet von einem Buch, das in diesem September bei Radius Books erscheint.

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Ausgangspunkt für Betsy war dabei die Fragen: “Wie ist es heutzutage, 13 zu sein?” und “Wie sehen sie sich selbst und die Welt?”

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