Ingenieursstudenten der University of California in Los Angeles (UCLA) haben gestern Morgen bei einem tragischen Zwischenfall auf ihrem Campus bewiesen, dass sie in der Lage sind, ihr technisches Verständnis blitzschnell in die Praxis umzusetzen und ihr Wissen zum Schutz ihres Lebens einzusetzen. Nachdem im Ingenieursgebäude IV Schüsse gefallen waren, gingen zunächst alle, auch die Polizei, von einem Amoklauf aus.
Es galt also, Schutz in den Klassenzimmern zu suchen, doch die meisten Türen in Gebäude IV lassen sich nicht abschließen. In bester Bastler-Manier begannen die Studenten also in Windeseile, Türschließmechanismen zu improvisieren. Sie griffen dabei auf alles zurück, was sich in greifbarer Nähe befand, darunter Gürtel, Kabel, Kopierer, Projektoren, Tische, und Stühle. Einige twitterten Bilder von ihren hastig eingerichteten Barrikaden und erklärten, wie sie die Ad hoc-Vorrichtungen kreiert hatten.
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Unter den Hashtags #UCLA, #UCLASshooting und #activeshooter verbreiteten sie so nicht nur die ersten News vom Tatort, sondern machten auch ihren Kommilitonen Mut, die angespannte Situation durchzustehen.
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