Vater fährt mit seinem 15-jährigen Sohn im Kofferraum durch Berlin

Wenn die Augen im Möbelhaus mal wieder größer als dein Auto sind, hast du folgende Möglichkeiten: Du wendest das Tetris-Prinzip in deinem Kleinwagen an, bezahlst einen Lieferdienst, der doppelt so teuer wie dein Einkauf ist, oder du machst es wie der Typ, den die Berliner Polizei am Mittwoch aus dem Verkehr gezogen hat. Du packst die Möbel auf die Rückbank und dein Kind in den Kofferraum.

Einem Polizisten in Zivil war am Mittwoch ein Auto in Berlin-Moabit aufgefallen, aus dem eine Hand ragte, die von innen die Heckklappe zuhielt. Als der Beamte den Wagen aus dem Verkehr zog und kontrollierte, fand er den 15-jährigen Sohn des Fahrers im Kofferraum – und einen Schrank. Weil das sperrige Möbelstück zu groß für das voll beladene Auto war, hatte der Vater seinem Kind für die Fahrt aufgetragen, den Schrank fest- und die Heckklappe zuzuhalten.

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Der Vater sah der Polizei zufolge kein Problem in seiner pragmatischen Problemlösung: “Das geht doch auch so”, sagte er am Mittwoch dem Zivilbeamten. “#gehtnicht”, schrieb die hashtag-affine Berliner Polizei und teilte ein Foto des Autos bei Twitter. Den Fahrer erwarten voraussichtlich ein Bußgeld von 95 Euro und ein Punkt in Flensburg. Immerhin ist ihm der bedingungslose Support seines Sohnes sicher.

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