Pornografie

Selfies mit Anfassen: Wie es ist, als Pornostar auf der Venus unterwegs zu sein

Die große Erkenntnis nach einem Tag mit Schnuggie91 und Bibixxx auf Deutschlands größter Erotikmesse: Amateurdarstellerinnen sind wie YouTube-Stars für Erwachsene. Erwachsene, die Autogrammbücher mit Pferdemotiv besitzen.

von Lisa Ludwig
17 Oktober 2016, 8:45am

Alle Fotos: Lisa Ludwig

Ich habe bei diesen ganzen Sextoys manchmal das Gefühl, dass ich gar nicht weiß, wie die richtig funktionieren", sagt Schnuggie und betrachtet nachdenklich eine Art Kunstpenis-Wühltisch. Ein überraschendes Geständnis von einer Amateurdarstellerin, die zuhause eine komplette Schublade voller Dildos und Vibratoren hat. Ihre Kollegin Bibi kommt von hinten kichernd mit einem wabbelligen Gummipenis angesprungen. „Das da zum Beispiel", sagt Schnuggie. „Das ist viel zu weich. Ich weiß gar nicht, wie man das reinkriegen soll."

Wir befinden uns auf der Venus, Deutschlands größter Erotikmesse, die jeden Oktober in Berlin stattfindet. Eine Mischung aus Fachmesse, Branchentreffen und der Chance, seine Lieblingsdarsteller endlich einmal persönlich treffen zu können. Gerade letzterer Punkt ist für Vertreter der deutschen Amateurpornobranche besonders wichtig, die über Plattformen wie MyDirtyHobby.de private Camsessions und selbstgedrehte Sexvideos anbieten. Ihre Nutzer sind bereit, Geld für Inhalte zu zahlen, obwohl es im Netz kostenlose Pornoseiten en masse gibt. Im Gegenzug bekommen die treuen Fans das Gefühl, eine persönliche Verbindung zu den Darstellerinnen zu haben. Umarmungen, Selfies und persönliche Widmungen im Autogrammsammelbuch inklusive. YouTube-Stars für Erwachsene, quasi.

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Schnuggie91 und Bibixxx aus Hamburg gehören zu den bekanntesten Amateurinnen auf MyDirtyHobby. Im letzten Jahr hatten sie einen Stand auf der Messe, in diesem Jahr sind sie aus eher privater Neugier hier. Ich begleite sie, um herauszufinden, wie das eigentlich so ist, wenn Berühmtheiten aus der Erotikbranche auf ihre treuesten Fans treffen.

Gegen Mittag sind die Besuchermassen noch übersichtlich, nur wenige trauen sich, die beiden Blondinen anzusprechen „Das Outfit für die Messe ist auf jeden Fall wichtig", erklärt Bibi, die sich in diesem Jahr dazu entschieden hat, etwas weniger Haut zu zeigen. „Es soll natürlich sexy sein, man muss sich darin aber auch wohlfühlen." Wir besorgen uns etwas zu trinken und studieren dann weiter das riesige Angebot.

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„Richtige Star Wars-Schwänze", grinst Schnuggie, während Bibi durch den durchsichtigen Korpus hindurch zweifelnd das Innenleben eines Häschen-Vibrators betrachtet. Meine Befürchtung, heute mit zwei komplett abgeklärten Frauen unterwegs zu sein, die alles schon gesehen und erlebt haben, zerschlägt sich direkt zu Beginn. Penisse sind eben immer irgendwie ein bisschen lustig. Auch für Pornostars.


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Dass es echte Vorteile hat, mit Szenegrößen unterwegs zu sein, zeigt sich, als wir an einen Stand kommen, an dem man Pornos in Virtual Reality gucken kann. „Ihr könnt hier reinkommen", sagt einer der Mitarbeiter und winkt uns zu einer Tür, hinter der man abgeschirmt von der Öffentlichkeit in die „Zukunft der Pornografie" reinschnuppern kann. „Ihr seid ja schließlich vom Fach." Leicht geschmeichelt überlege ich noch, ob er mich ebenfalls für eine Darstellerin hält, da befinden wir uns schon dicht gedrängt in einem blau beleuchteten Kabuff. Auf einem kleinen Beistelltisch steht eine Box mit Kosmetiktüchern.

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„Boah geil!" Schnuggi rutscht ein Stück tiefer im Sessel und spreizt die Beine. Über die Virtual-Reality-Brille auf ihrem Kopf wird sie in den Körper eines Mannes versetzt, der von zwei jungen, rothaarigen Frauen bearbeitet wird. Eine auf ihm, eine neben ihm. „Wir haben jetzt noch keine Angebote aus Frauenperspektive dabei, viele Frauen fanden es aber ganz spannend, auch mal einen Penis zu haben", erzählt der Mitarbeiter. Als ich kurz darauf die unhandliche Brille über den Kopf ziehe, bin ich ebenfalls beeindruckt. Wenn man sich in eine ähnliche halb sitzende, halb liegende Position begibt wie der Mann, in dessen Körper man gerade geschlüpft ist, fühlt sich das Ganze tatsächlich beinahe authentisch an.

Es gibt mehrere dieser VR-Porno-Stände auf der Venus. Wenn das die Zukunft der Pornografie ist, ist sie allerdings noch weit entfernt. Nicht nur, weil sich der Großteil der Messebesucher doch lieber um die Stände mit den leichtbekleideten, echten Frauen schart, sondern auch, weil die Technologie als solche noch immens teuer ist. „Die Brille, die wir hier nutzen, kostet 500 Euro", wird uns erklärt. Zusätzlich benötigt man einen leistungsstarken Rechner. Ob man nicht auch bereits bestehende Technologien wie Playstation VR nutzen könne, frage ich. „Sony ist ihr Saubermann-Image wichtig. Die wollen nichts mit Porno zu tun haben", lautet die Antwort. Schade.

Holz gibt überhaupt nicht nach. Ich habe mir mal den Absatz von einem Stiletto eingeführt und das war total unangenehm.

Mittlerweile sind wir in der Halle angekommen, in der die angebotenen Artikel deutlich hochwertiger sind. Was in Erotikbranchenkreisen scheinbar zwingend bedeutet, dass die Funktion der jeweiligen Sextoys vollkommen kryptisch werden muss. Kein semirealistischer Gummipenis weit und breit. Stattdessen starren wir Drei minutenlang ebenso konzentriert wie hilflos auf ein längliches, flexibles Gebilde in grellem Lila, das auch ein futuristisches Küchenutensil sein könnte. Mit den Worten „Sagt euch Pegging etwas?", bringt sich schließlich der zuständige Standbetreuer ins Spiel und erklärt gestenreich, in wie viele Körperöffnungen gleichzeitig sich besagtes Produkt einführen lässt—beim Mann, bei der Frau, bei zwei Männern, bei zwei Frauen oder bei beiden Geschlechtern gleichzeitig. Meine Vorstellungsgabe kapituliert und ich frage mich, warum sexuelle Befriedigung manchmal so verdammt kompliziert sein muss. Wie viele futuristisch designte Latexwürste braucht der Markt noch?

Eine Frage, die sich auch andere gestellt zu haben scheinen. Neben realitätsnah gestaltetem Penetrationsgemüse, werden auf der Venus an mehreren Ständen auch Dildos und Vibratoren aus Holz angeboten. Mit echtem Ziegenpetercharme. „Das ist halt Schwachsinn", sind sich meine Begleitungen einig. „Holz gibt überhaupt nicht nach", erklärt Schnuggie. „Ich habe mir mal den Absatz von einem Stiletto eingeführt und das war total unangenehm. Dabei war der echt nicht so groß oder breit." Bibi ergänzt: „Ich habe bei so was noch ein Kondom drübergezogen, weil ich Angst vor Splittern hatte."

Dass es (ganz subjektiv betrachtet) immer noch ein bisschen gruseliger geht, zeigt ein Stand, an dem Realdolls angeboten werden—realistisch gestaltete Sexpuppen, die sich der Kunde nach eigenem Ermessen zusammenstellen kann. Ein IKEA-Regal, in dem sich einzelne Köpfe, Arme und Perücken auftürmen, geben einem das Gefühl, rare Einblicke in den Keller eines echten Serienmörders zu bekommen.

„Es geht nicht nur um Sex! Ältere Menschen kaufen die Puppen, wenn sie nicht alleine am Kaffeetisch sitzen wollen!", lügt der Standangestellte wenig überzeugend. Er scheint sich der Zweifel vieler Schaulustiger bewusst zu sein. „Warum holen sich die Leute nicht einfach eine Katze?" murmelt Bibi, während sie die halbnackten Puppen befühlt. Sie ist ebenso irritiert wie ich, dass die fast ausnahmslos ziemlich minderjährig aussehen. Die Taille und das Gesicht einer Grundschülerin, aber die Brüste einer 55-jährigen Puffmutter—dagegen scheinen selbst die Frauenbilder einschlägiger Anime realistisch.

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Als Bibi mit ihrem Finger gegen den Penis der einzigen männlichen Puppe stößt, beginnt der zu rotieren. Praktisch, wenn die ältere, sozial isolierte Dame beim nachmittäglichen Kuchenschmausen keinen Löffel zur Hand hat, um ihren Kaffee umzurühren, I guess? „Ich sehe schon, du bist ein echter Profi!" tönt der Verkäufer anerkennend, nachdem er die vergangenen Minuten peinlichst darauf geachtet hatte, dass niemand mit längeren Fingernägeln in die Nähe irgendeiner „täuschend echten" Körperöffnung kommt. Wir gehen unangenehm berührt weiter.

„Ich glaube, Frauen haben manchmal gar keine Vorstellung davon, was Männer wirklich wollen. Oder sie glauben, dass sie es wissen, weil sie irgendwo was gesehen oder gelesen haben und hinterfragen das dann einfach nicht", sagt Schnuggie eine Viertelstunde später nachdenklich, während sie und Bibi sich durch mehrere Kartons voller Reizwäsche, Strumpfhosen und Fetischkluft wühlen. Zwischen zwei fünf Euro kosten die Teile, die in wenig erotischer McGeiz-meets-Wochenmarkt-Optik feilgeboten werden. Ein Angebot, dass auch die Messebesucher—darunter viele Paare—, begeistert annehmen.

Ich glaube, Frauen haben manchmal gar keine Vorstellung davon, was Männer wirklich wollen.

Stundenlange Camsessions und die direkte Interaktion mit den Fans haben den beiden Mittzwanzigerinnen Einblicke in die männliche Psyche gestattet, die nicht jeder bekommt. Erkenntnis Nummer Eins: dass Männer zwingend auf große Brüste stehen, ist eine Lüge. Erkenntnis Nummer Zwei: Natürlichkeit ist immer sexier. Erkenntnis Nummer Drei: Niemand legt sonderlich viel Wert auf Reizwäsche. „Manchmal setze ich mich im Schlafanzug vor die Cam, weil ich mich nicht nach irgendwas aufreizendem fühle", erzählt Bibi. „Das finden die Leute dann meistens total süß." Gerade ist sie allerdings auf der Suche nach einer Polizeiuniform. „Ich habe in die Richtung zwar schon viel, aber alles in Pink."

„Verkauft man eigentlich noch getragene Unterwäsche?", frage ich geistesabwesend, während ich in eine Kiste hineingreife und eine Packung mit einem sexy Nonnenkostüm begutachte. Ja, sagen Bibi und Schnuggie. Für ein Höschen bekommen beide um die 50 Euro, samt Beweisfoto, dass sie das Stück auch wirklich getragen haben. Schnuggie verschickt an bestimmte Nutzer außerdem regelmäßig Socken und Schuhe, die sie nicht mehr trägt. „Einer steht besonders auf offene Schuhe. Wenn ich Flip Flops habe, die ich nicht mehr anziehen will, lege ich ihm die schon immer beiseite", erzählt sie.

Mittlerweile ist es Nachmittag, die Hallen richtig voll und wir müssen alle paar Meter anhalten, damit sich Schnuggie und Bibi mit männlichen Besuchern ablichten lassen können. Viele verdonnern ihre mitgebrachten Freunde dazu, den Auslöser zu drücken, bei manchen macht auch die Freundin das Bild. Mal mehr, mal weniger glücklich guckend. „Ich frage mich dann immer, warum die Leute ihre Frau überhaupt mitschleppen, wenn der das offensichtlich keinen Spaß macht", sagt Schnuggie, bevor sie sich zu einem Mann mittleren Alters umdreht, der sie um ein Autogramm bittet. Irritiert starre ich auf sein Notizbuch, dessen Umschlag das Foto eines schwarzen Pferdes schmückt. Ein bisschen wie das Freundebuch, das ich damals in der Grundschule hatte. Kurz davor hatte ihr ein Rentner um die 70 mit zitternden Händen und den Worten „Sie sind eine ganz süße Maus!" seine Visitenkarte in die Hand gedrückt.

Nicht jeder Fan, der unbedingt ein Foto möchte, verhält sich so respektvoll. Ein Mann im Rollstuhl fragt Schnuggie, ob sie sich für das Bild auf seinen Schoß setzen kann. „Da kann ich ja wohl kaum Nein sagen", sagt sie. Als er aber die Gelegenheit nutzt, sie ungefragt anzufassen, wird ihr das Ganze zu viel. Während manche minutenlang im Hintergrund Mut fassen müssen, bis sie sich schließlich trauen, zaghaft, mit der Kamera schon im Anschlag, nach einem gemeinsamen Bild zu fragen, greifen andere mit den Worten „Ohne Bild gehen wir hier nicht weg!" direkt zu.

Wir schieben uns hier Dildos in den Arsch und die Typen zeigen nicht mal ihre Schwänze. Das ist doch total unfair!

So oder so: Das ständige freundlich Lächeln, Smalltalk durchstehen, der von „Wie gefällt's dir hier?" bis zu „Ich liebe es, wenn du total vollgespritzt wirst. Das ist so geil" reicht, strengt an. Wir beschließen, uns selbst etwas gutes zu tun und steuern den einzigen Bereich an, der sich explizit an Frauen richtet: die „Ladie's Area", in der mehrfach am Tag männliche Stripper die Hüllen fallen lassen. Dieser Teil ist mit schwarzem Sichtschutz vom Rest der Messe abgesperrt. Statt männlichen Gegenstücken zu den halbnackten Frauen, die an den anderen Ständen die Shows bewerben, gibt es nur einen unauffälligen Zettel, auf dem die Startzeiten angegeben sind. Ganz so, als sei dem primär männlichen, heterosexuellen Publikum keine nackte Männerhaut zuzumuten.

Auch wenn Pornografie in den letzten Jahren zunehmend gegen das Klischee angekämpft hat, sie richte sich nur an Männer, auch wenn überraschend viele junge Frauen über das Messegelände schlendern und Sextoys zur weiblichen Befriedigung auf der Venus omnipräsent sind— als gleichberechtigte Pornokonsumentinnen werden Frauen anscheinend nach wie vor nicht so richtig ernstgenommen. Ein Eindruck, der auch die beiden Darstellerinnen ärgert.

Obwohl die Show erst in 20 Minuten anfängt, hat sich bereits eine ziemlich lange Schlange vor dem Eingang gebildet. Als die Tore sich schließlich öffnen, beginnt der Ansturm auf die besten Plätze. Wer sich auf der richtigen Seite der kleinen Bühne positioniert, bekommt ein Glas Sekt gratis. Weibliche Sexualität, nicht mehr als ein Junggesellinnenabschied. Die leuchtenden Displays der bereits erwartungsvoll gezückten Handys beleuchten die Gesichter der zunehmend ungeduldiger werdenden Meute, da—endlich!—betritt der erste von drei Tänzern die Bühne: Sven Steel. Routiniert liefern erst er, dann seine Kollegen ihr Programm ab und zeigen dabei nicht mehr gebräunte, straffe Haut als zwingend notwendig.

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Trotzdem johlt die Meute immer lauter, während der dritte und letzte Tänzer sexuell motivierte Breakdance-Moves auf einer Freiwilligen vollführt, die auf einer Amerikaflagge am Boden liegt. Wahrscheinlich soll es sexuell aussehen, jagt mir aber eiskalte Schauer über den Rücken, weil es mich an dieses schlimme „Kimnotyze"-Video von DJ Tomekk und Trooper Da Don erinnert. Glücklicherweise holt mich Bibi in die Realität zurück. Sie ist empört. „Wir schieben uns hier Dildos in den Arsch und die Typen zeigen nicht mal ihre Schwänze. Das ist doch total unfair!" Ich stimme ihr zu, auch wenn ich Schnuggies Einwand, dass schlaffe Penisse eigentlich nie so richtig sexy aussehen, ebenfalls nachvollziehen kann. Zeit, sich Richtung Ausgang zu bewegen.

Während Schnuggie ihren langersehnten Hotdog beiseite legen muss, weil sie mittlerweile im Minutentakt von Fans angesprochen wird, warten Bibi und ich in der Haupthalle darauf, dass wir endlich loskönnen. „Weißt du", sagt sie, als wir vor einem Plakat von Micaela Schäfer stehen, dem langjährigen Aushängeschild der Messe, „eigentlich finde ich es ziemlich cool, dass die nie Pornos gedreht hat." Sie selbst ist sich unsicher, wie lange man sie noch vor der Kamera sehen wird. Alt werden will Bibi in der Erotikbranche nicht, auch wenn sie aktuell noch Spaß dabei hat.

„Ich würde niemals das Gesicht der Venus sein wollen", sagt auch Schnuggie, als sie wieder zu uns stößt. „Vielleicht ist das OK, wenn das der einzige Job ist, den man machen will, aber ich bin ja eigentlich Bankerin."

Wir wagen uns zurück in die graue Herbstkälte. Als wir die wartenden Massen vor dem Einlass passieren, fragt niemand nach einem Foto. Eingepackt in Pulloverjacke und Mantel scheinen die Darstellerinnen beinahe unsichtbar. Ich muss daran denken, was die Beiden kurz zuvor gesagt hatten. Dass sie eigentlich ganz froh sind, nur in bestimmten Kreisen echte Berühmtheiten zu sein. „Wenn ich in meinen alten Beruf zurück will, kann ich mir die Haare dunkler machen, ein bisschen Make-Up weglassen und es erkennt mich keiner mehr", meinte Schnuggie da. „Wenn du zu bekannt bist, geht das nicht mehr. Dann kannst du nicht mehr zurück."