Rassismus

LeBron wird Opfer rassistischer Vandalen und beklagt das Leben als Afroamerikaner

Eine Villa des Superstars wurde rassistisch beschmiert. Auf einer Pressekonferenz erklärt er, warum es Afroamerikaner in den USA noch immer schwerer haben.
1.6.17
Foto: Screenshot/Twitter/NBATV

Heute Nacht startet für LeBron James die Mission Titelverteidigung in der NBA: Spiel 1 der Finals gegen die Golden State Warriors steht an. Doch über Basketball wurde bei der jüngsten Pressekonferenz trotzdem nur am Rande geredet. Grund dafür ist ein rassistischer Angriff auf den Superstar der Cleveland Cavaliers.

Eine Villa von James in Los Angeles wurde von Vandalen heimgesucht, die auf das Eingangstor das N-Wort gesprüht haben sollen. Weder der Basketballspieler noch seine Frau und Kinder waren zu der Zeit in dem Anwesen, die Familie lebt in Ohio.

LeBron wirkte mitgenommen, fand dann aber deutliche Worte vor den Pressevertretern, indem er auf die täglichen Herausforderungen und Probleme als Afroamerikaner in den USA einging.

"Egal, wie viel Geld du hast, egal, wie berühmt du bist, egal, wie viele Menschen dich anhimmeln, schwarz sein in Amerika ist hart", so James. Und weiter: "Als Gesellschaft und als Afroamerikaner haben wir noch einen langen Weg vor uns, bevor wir uns gleichgestellt fühlen. Aber meine Familie ist in Sicherheit und das ist das, was wichtig ist. Aber es zeigt, dass Rassismus immer ein Teil dieser Welt und ein Teil von Amerika sein wird."