Küchengerät explodiert und tötet Lifestyle-Bloggerin

"Benutzt so ein Gerät nicht bei euch zu Hause!"

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23 Juni 2017, 9:12am

Foto @rebeccablikes | Instagram

Die beliebte französische Fitnessbloggerin Rebecca Burger ist am Sonntag gestorben, nachdem sie Berichten zufolge einen Sahnespender benutzte, der explodierte, gegen ihre Brust prallte und sie daraufhin einen Herzstillstand erlitt.

Die Familie verkündete "in Trauer" ihren Tod bei Facebook. Der Tod der 33-Jährigen hat auch dazu geführt, dass Sahnespender für den Hausgebrauch wieder stärker in die Kritik geraten. In diesen Geräten kann man Sahne in einem Behälter mithilfe von Distickstoffmonoxid unter hohen Druck setzen, sodass sie sofort wie aufgeschlagen ist.

Auf dem Instagram Account von Rebecca Burger, dem über 190.000 User folgen, wurde ein Foto eines ähnlichen Sahnespenders hochgeladen wie der, der den Tod der jungen Frau verursacht haben soll. Dieser Post sollte französische Verbraucher daran erinnern, dass es weiterhin viele fehlerhafte Sahnesiphons auf dem Markt gibt, obwohl Ard'Time – dieselbe Marke, die auch Rebecca Burger verwendet haben soll – 2013 eine große Rückrufaktion gestartet hatte.

"Hier ein ähnlicher Sahnesiphon wie der, der explodierte und Rebeccas Brustkorb traf und so zu ihrem Tod führte", heißt es in dem Post. Und weiter: "Benutzt so ein Gerät nicht bei euch zu Hause! Zehntausende defekte Modelle sind immer noch im Umlauf."

Als Folge ihres Todes hat das französische Verbrauchermagazin 60 Millions de Consommateurs seine Leser daran erinnert, dass es in den vier Jahren seit Beginn des Rückrufs bereits mehr als 20 unabhängige Vorfälle im Zusammenhang mit Sahnespendern registriert hat. Die Verletzungen reichten dabei von abgebrochenen Zähnen, gebrochenen Gesichtsknochen und Tinnitus bis hin zu einem verlorenen Auge.

Wie USA Today und andere Medien berichten, hat die Staatsanwaltschaft der ostfranzösischen Stadt Mülhausen die Ermittlungen aufgenommen, um herauszufinden, ob ein defekter Siphon Rebecca Burgers Tod verursacht hat. Online zollen User der Bloggerin weiterhin Respekt.