Amanda Knox: Wie Gefängnisinsassen zwangsbekehrt werden
Illustration: Jennifer Kahn
Justiz

Amanda Knox: Wie Gefängnisinsassen zwangsbekehrt werden

Hinter Gittern haben schon viele zu Gott gefunden. Oft bleibt ihnen aber auch keine andere Wahl.
13.6.17

Als Katie McKibben gerichtlich dazu verdonnert wurde, am Entzugsprogramm der "Villa" im kalifornischen Santa Fe teilzunehmen, wusste sie noch nicht, was sie in den 90 Tagen erwarten würde. Sie wusste nur, dass sie ihren Alkoholentzug woanders machen wollte. Das 12-Stufen-Programm der Einrichtung setzte nämlich mehr oder minder den Glauben an eine "höhere Macht" voraus – und McKibben sieht sich selbst als weltliche Humanistin.

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Sie fragte nach einer nicht-religiöse Alternative, wurde aber vom Gericht abgewiesen. Laut McKibben habe der Richter gegenüber ihrem Bewährungshelfer geäußert: "Da schicken wir die Leute immer hin und wir machen keine Ausnahmen." Als McKibben nach 37 Tagen in Haft in die Entzugsanstalt verlegt wurde, durchlebte sie ein Wechselbad der Gefühle.

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Einerseits fühlte sie sich besser, weil sie endlich nüchtern war. Angeblich war sie in der Villa aber auch andauernden Bekehrungsversuchen ausgesetzt.

"Es wurde mehrmals täglich gebetet", sagt sie. "Vor und nach jeder Mahlzeit und auch vor uns nach jeder Veranstaltung." Sie sollte Gastvorträgen von ehemaligen Suchtkranken besuchen, die "von ihrem Leben und ihrer Rettung erzählten und dass sie jetzt auch andere retten müssten". Außerdem sollte McKibben zu Treffen in einer evangelischen Kirche im kalifornischen Anaheim gehen, die sich "Celebrate Recovery" nannten, also "Feiert eure Heilung". Immer wenn sie vor anderen in der Gruppe erklärte, dass sie mit Religion nicht viel am Hut habe, stieß sie auf Missfallen. "Sie haben mir mehrfach deutlich gemacht, dass ich gar keine andere Wahl habe, als mich zu Jesus Christus zu bekennen."

Das 12-Stufen-Programm verlangte von McKibben, dass sie sich selbst und ihre Genesung einer höheren Macht anvertraute. Für Weltanschauungen wie Atheismus, Agnostizismus und Humanismus schien in den Augen der Villa-Seelsorgern kein Platz zu sein. McKibben sagt, dass ihr Widerwille gegen die Anerkennung einer höheren Macht, sogar als Symptom ihres "alkoholkranken Geistes" betrachtet wurde. Das führte dazu, dass sie mit der ständigen Angst lebte, wieder ins Gefängnis gehen zu müssen. "Es reichte schon die kleinste Verfehlung, um wieder ins Gefängnis zu wandern", erklärt sie. "Wenn dir das Programm nicht gefiel, blieb als Alternative nur das Gefängnis."

"Sie haben mir mehrfach deutlich gemacht, dass ich gar keine andere Wahl habe, als mich zu Jesus Christus zu bekennen."

Als ich die Villa um einen Kommentar bitte, erklärt mir die Pressesprecherin, dass das Entzugsprogramm in keiner Weise auf Zwang ausgerichtet sei, schließlich sei die Teilnahme absolut freiwillig. "Ihre Eltern können sie nicht zwingen. Ihre Bewährungshelfer können sie nicht zwingen. Und wir geben ihnen auch nur die Mittel an die Hand, die sie in ihrer Genesung unterstützen. Wenn sie das nicht wollen, dann werden sie wahrscheinlich weiterhin trinken und konsumieren. So einfach ist das."

Das Kernproblem: Die einzigen beiden Entzugsprogramme, die die Klinik anbietet, basieren elementar darauf, eine "höhere Macht" anzuerkennen. "Wir zwingen sie nicht dazu, stumm zu befolgen, was wir hier machen", erklärt die Pressesprecherin der Villa, muss aber auch zugeben, dass sich weltlich orientierte Menschen wohl besser "nach einem anderen Programm umsehen sollten".

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McKibben begann erst Fortschritte zu machen, nachdem sie aus der Villa entlassen wurde. "Ich hatte den Eindruck, dass meine Genesung erst dann begann, als ich das Programm hinter mir hatte", sagt sie. Inzwischen besucht sie eine weltliche Selbsthilfegruppe für ehemalige Suchtkranke, deren Treffen von einer säkularen Non-Profit-Organisation abgehalten werden.


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Diese Geschichte ist nur ein Beispiel von vielen, das zeigt, dass auch Menschen mit einer säkularen Weltanschauung in Vollzugsanstalten diskriminiert werden können – trotz der geltenden Gesetz zur Religionsfreiheit, die gleichermaßen in amerikanischen und auch in deutschen Gefängnissen gilt.

Im US-Bundesstaat Florida wurde vor Kurzem der Bewährungsantrag von Barry A. Halle Jr. abgelehnt. Der Gefängnisinsasse identifizierte sich selbst Atheist und weigerte sich – ähnlich wie McKibben –, an einem religiösen Entzugsprogramm teilzunehmen, das den "Glauben an eine höhere Macht" erforderte. Anstatt ihm eine weltliche Alternative anzubieten, war Hazle gezwungen, den Rest seiner Strafe in einem staatlichen Gefängnis in der kalifornischen Stadt Norco abzusitzen. Hazle reichte eine Anzeige wegen dem Verstoß gegen die Religionsfreiheit ein. Er erzielte eine Einigung und bekam umgerechnet knapp 1,7 Millionen Euro Haftentschädigung.

Wir bekamen ein Vorbild, dem wir nacheifern sollten.

Durch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, welches auch festlegt, dass Gefängnisinsassen in Deutschland keine Angaben zu ihrer Religionszugehörigkeit machen müssen, ist es schwierig zu sagen, wie die Verteilung zwischen konfessionslosen und religiösen Insassen in Deutschland aussieht. Betrachtet man das Gefängnis allerdings grundsätzlich als Ausschnitt der Allgemeinbevölkerung, kann man davon ausgehen, dass knapp 36 Prozent von ihnen keiner Religion angehören. Das entspricht dem Ergebnis einer Untersuchung zur Religionszugehörigkeit der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland aus dem Jahr 2015.

In den USA identifizieren sich laut dem Pew Research Center derweil knapp 23 Prozent aller Amerikaner als Atheisten, Agnostiker oder "nichts im Speziellen". Die Zahl der Gefängnisinsassen liegt in den USA momentan bei knapp 2,3 Millionen. Hinzu kommen weitere 4,5 Millionen Menschen, die derzeit auf Bewährung sind – eine nicht unerhebliche Gruppe nicht-religiöser Gefangener also, die sich potenziell dem Druck ausgesetzt sieht, an glaubensbasierten Programmen teilzunehmen, die nicht ihrer Weltanschauung entsprechen.

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Die Frage ist: Werden säkulare Gefangene im Strafvollzugsanstalten tatsächlich diskriminiert? Oder sind Katie McKibben und Barry A. Hazle Jr. unglückliche Einzelfälle?

Katie McKibben. Foto: Katie McKibben

Katie McKibben. Foto: Katie McKibben

Studien konnten zeigen, dass es keine Hinweise gibt, die nahelegen würden, dass religiöse Entzugsprogramme innerhalb oder außerhalb des Gefängnisses in irgendeiner Weise erfolgreicher wären. Laut Dr. Frank Datilio von der Harvard Medical School seien glaubensorientierte Programme lediglich "Opium für das Volk", weil sie den Betroffenen etwas geben, woran sie sich festhalten können. "Sie beten, anstatt fernzusehen. Sie lesen die Bibel, statt Karten zu spielen." Das Ganze hätte mit einem Entzug allerdings nicht viel zu tun, weil man "die eine Sucht nur durch eine andere ersetzt". Die Abhängigkeit von Religion sei nichts weiter als eine Alternative zu ihrer Abhängigkeit von Drogen, Alkohol, Bandenkriminalität und Gewalt. Ganz abgesehen davon, seien Gefangene durch ihre Religiosität auch leichter kontrollierbar, was sich auch Vollzugsbeamte zunutze machen.

Diese Erfahrung habe ich auch in Capanne gemacht. Ich war zwischen 2007 und 2011 in dem italienischen Gefängnis eingesperrt – wegen eines Verbrechens, das ich nicht begangen hatte. Die einzig verlässliche und nicht-medizinische Betreuung, die den weiblichen Gefangenen dort zur Verfügung stand, waren Gottesdienste, Bibelgruppen und die wöchentliche Seelsorge durch den Franziskanischen Orden aus Assisi. Die übrige Zeit verbrachten wir in unseren Zellen.

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Im Rahmen der Seelsorge lasen wir Bibelgeschichten, wie zum Beispiel die Geschichte vom verlorenen Sohn, malten, tanzten, spielten oder diskutierten, um die Geschichte auf unser eigenes Leben zu übertragen. Meistens war das Ganze nur Spiel und Spaß: Einmal spielte einer der Ordensbrüder einen Esel, stellte sich auf alle Viere und wackelte mit seiner cintura bianca [seinem Gürtel] wie mit einem Schwanz. Die Botschaft war allerdings eindeutig: Wir bekamen ein Vorbild, dem wir nacheifern sollten; eine Ideologie, der wir uns verschreiben sollten; einen Pfad, der uns zurück zu gutem Betragen und sozialer Akzeptanz führen sollte.

In den USA haben religiöse Institutionen inzwischen einen leichteren Zugang zu den Gefängnissen als weltliche. Nahezu jedes staatliche und nationale Gefängnis verfügt über eine Gefängniskapelle, aber nicht unbedingt auch über unabhängige weltliche Angebote. Auch in Deutschland versteht man unter Gefängnisseelsorge vor allem die Arbeit von Geistlichen und anderen Kirchenvertretern, die mit den Gefangenen sprechen, sie in den Zellen besuchen oder an verschiedene andere Hilfsangebote vermitteln. Ihre rechtliche Stellung ist durch Paragraph 53 im Grundgesetz verankert. Anders als in den USA gibt es in Deutschland aber auch sogenannte Sozialtherapeutische Anstalten, eine gesetzlich vorgeschriebene Sonderform des Strafvollzugs. Allerdings sind die Therapieplätze begrenzt und sind vor allem für Sexual- und Gewaltstraftäter vorgesehen, bei denen Rückfälle zu erwarten sind.

In amerikanischen Gefängnissen, schätzt Nicholas Little von Center of Inquiry, kommt es "nur selten und ganz vereinzelt vor", dass es genauso viele weltliche wie religiöse Hilfsangebote gibt. "Die Gefängnisleitungen sind sich bewusst, dass die Diskriminierung einer religiösen Minderheit inakzeptabel wäre", sagt er. "Daher neigen die meisten von ihnen dazu, eher religiösen Organisationen den Zugang zu bewilligen. Der Mangel an weltlichen Betreuungsangeboten kollidiert ihrer Auffassung nach nicht mit der Religionsfreiheit – anders als zum Beispiel die Nachfrage nach oder von einem Rabbi."

Allerdings ist es auch viel leichter, einer religiösen Gehirnwäsche unterzogen zu werden, wenn man in einem Informationsvakuum lebt. "Die Menschen im Gefängnis haben sehr viel Zeit, um über das Leben nachzudenken und stellen sich selbst oft fundamentale Fragen", sagt Little. "Wenn der einzige Ansprechpartner der Gefängnispfarrer ist, dann gehen sie eben zum Gefängnispfarrer." Hinzu kommt, dass Menschen, die sich in Einzelhaft befinden, nur begrenzt Zugang zu Büchern haben – ausgenommen zur Bibel, zu der man immer Zugang haben muss. Das gilt auch in Deutschland: Hier regelt das Grundgesetz, dass Gefangene grundlegende religiöse Schriften besitzen dürfen, die ihnen nur "bei grobem Missbrauch" entzogen werden können.

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"Wie würde die Gefängnisleitung wohl reagieren, wenn du ihnen sagen würdest, dass du nicht die Bibel, sondern eine Ausgabe von Der Gotteswahn von Richard Dawkins [einem der Haupttexte des Neuen Atheismus] lesen möchtest?", fragt Little.

Eine alte Nonne erklärte mir, dass ich nicht besser als ein Tier sei, weil ich nicht an Gott glaube.

Außerdem werden religiöse Gefängnisinsassen von den Mitarbeitern im Gefängnis zum Teil auch positiver wahrgenommen als nicht-religiöse, weil sie glauben, dass Religion ihnen helfen würde, positive Eigenschaften wie Selbstdisziplin und Mitgefühl zu erlernen. Zu diesem Ergebnis kam eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2002. "In Vollzugsanstalten in Pennsylvania werden die Gefangenen belohnt, wenn sie zur Bibelstunde gehen", sagt Datilio. "Sie werden in andere Zellen verlegt, bekommen bessere Jobs, mehr zu essen oder mehr Freiheiten." Außerdem stellen die Gefängnisleitungen dort generell "mehr Einrichtungen für Bibelstunden zur Verfügung als für alles andere.

Weltliche Gruppen begegnen hingegen meist zahlreichen Hürden, wenn sie mit den Gefangenen zusammenarbeiten wollen oder die Gefangenen selbst versuchen, weltliche Gruppen zu gründen, erklärt Little. "Die Diskriminierung von konfessionslosen Gefangenen ist genauso aus der Vorsicht heraus geboren wie religiöse Vorurteile. Die Leiter müssen sich an die Regeln halten. Sie wissen, dass sie den Gefangenen den Zugang zu einer Bibel oder dem Koran ermöglichen müssen, haben aber noch nie darüber nachgedacht, dass Gefangene, die nicht religiös sind, vielleicht denselben Zugang zu einem nicht-religiösen Buch haben möchten", sagt Little. "Das ist ein Problem, dem Katholiken, die mit jemandem sprechen möchten, im Gefängnis niemals begegnen werden. Sie haben immer Zugang zu einem Seelsorger ihrer Glaubensrichtung. Weltlich orientierte Gefangenen wird das nicht ermöglicht."

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Auch McKibben fühlte sich ohne den Glauben an eine offizielle Religion extrem isoliert. "Die religiösen Gefangenen hatten ein Ventil für ihre Trauer", sagt sie. "Ich hätte mir auch einen Seelsorger ähnlich wie einen Pfarrer gewünscht, mit dem ich sprechen kann, und der meinen Schmerz versteht, ohne mich bekehren zu wollen. Ein freundlicher Humanist, der dir zuhört und dich unterstützen und beraten kann. Das hätte mir mit Sicherheit geholfen. Die Tatsache, dass ich mich niemandem anvertrauen konnte, war wirklich schwer und hat mir das Gefühl gegeben, vollkommen allein zu sein."

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Auch wenn man es nicht erwarten würde, aber auch abgebrühte Straftäter können anfällig für die Indoktrinierung religiöser Gruppen werden. "Gefängnisse, besonders die amerikanischen Gefängnisse, sind brutale und gefährliche Orte", sagte Little. "Die perfekte Grundlage, damit sich Gefangener mit jemandem zu identifizieren beginnen, der Mitgefühl mit ihnen zeigt."

Don Saulo, der Kaplan aus Capanne, hatte ein warmes, trauriges Lächeln. Jeden Morgen besuchte er uns in der Zelle und grüßte jeden von uns mit Namen. Wir saßen jede Woche ein paar Stunden lang in seinem Büro, sangen und spielten Lieder von den Beatles auf seiner Gitarre, diskutierten über Philosophie, Literatur und Musik und weinten zusammen, wenn mich die Verzweiflung aufzufressen drohte. In dieser kleinen, abgeschnittenen Welt war der Kaplan mein bester Freund. Auch wenn seine Unterstützung immer aus dem Blickwinkel der Religion stattfand, sah er in mir nie einen weniger moralischen Menschen, nur weil ich eine Atheistin bin. Im Gegensatz dazu erklärte mir eine alte Nonne, dass ich nicht besser als ein Tier sei, weil ich nicht an Gott glaube.

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Nicht alle Kapläne und Freiwilligen sind so vertrauenswürdig wie Don Saulo. Viele von ihnen sehen im Gefängnis den idealen Ort, um Menschen zu konvertieren. Schließlich ist ihr Publikum gefangen, isoliert und emotional verwundbar. In seinem evangelischen Ratgeber Prison Ministry: Understanding Prison Culture Inside and Out schreibt der ehemalige Gefangene Lennie Spitale, der inzwischen selbst Pastor ist: "Ich kenne in den gesamten Vereinigten Staaten keinen fruchtbareren Boden für das Evangelium als unsere Gefängnisse und Vollzugsanstalten. [Das Gefängnis] ist ein von Stacheldraht umgebener Bienenstock voller geschundener Seelen, die wissen, dass sie etwas falsch gemacht haben, die an ihrem Dasein zerbrochen sind und Reue zeigen und einem die volle Aufmerksamkeit schenken."

Es gibt viele Wege, um ein gutes Leben zu führen. Auch ohne eine höhere Macht.

Spitale beschreibt Bedingungen, die an die Rekrutierungsmethoden von Sekten erinnern: Isolation, Verunsicherung, Schuldgefühle und Indoktrinierung. Den verwundbaren Gefangene werden Anreize geboten, sich gegen ihren Willen religiösen Ideologien zu unterwerfen – oder aber sie werden gezwungen, so wie McKibben. Das Ganze ist allerdings nicht Bestandteil eines teuflischen Komplotts, sondern die unbewusste Diskriminierung von säkularen Weltanschauungen und ein Mangel an Alternativen. Auch Little betrachtet Religion im Gefängnis nicht als "schlimm". Es könnte seiner Meinung nach aber sein, dass die Situation besser kontrolliert werden müsste.

Konfessionslose Gefangene sollten letztendlich dieselben Möglichkeiten bekommen, die ihre gottesfürchtigen Zellengenossen für selbstverständlich erachten. Dazu muss die Justiz allerdings erst anerkennen, dass Religion keinen Sonderstatus in unserer Gesellschaft hat und dass Gott nicht der einzige Weg zur Besserung ist.

McKibben ist inzwischen trocken und möchte Menschen wissen lassen, dass es andere Möglichkeiten gibt, um dem Alkohol abzuschwören. "Es gibt viele Wege, um ein gutes Leben zu führen", sagt sie, "auch ohne eine höhere Macht."

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