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Drogen

Mike Tyson baut riesiges Kiffer-Resort in Kalifornien

Mit Premium-Camping, einer Fabrik für Edibles und noch viel mehr.

von River Donaghey
04 Januar 2018, 12:36pm

Collage: VICE – bestehend aus Mike Tyson (Lintao Zhang | Getty Images) und Marihuana (Chris Roussakis | Bloomberg via Getty Images)

Mike Tyson ist schon einiges gewesen: Schauspieler, Broadway-Performer, Zeichentrickdetektiv, aber vor allem Skandalboxer und Straftäter, der schon mehrere Haftstrafen hinter sich hat – auch wegen Vergewaltigung. Jetzt sieht es so aus, als wolle der ehemalige Schwergewichtsweltmeister auch auf dem kalifornischen Cannabismarkt mitmischen.

Der Internetseite The Blast zufolge planen Tyson und zwei Geschäftspartner – Robert Hickman und Jay Strommen – ein gigantisches "Cannabis-Resort" auf einem gut 16 Hektar großen Wüstengrundstück in California City. Das Trio führte im Dezember den symbolischen ersten Spatenstich auf dem Gelände durch. Jetzt, wo der Bundesstaat Marihuana offiziell legalisiert hat, kommt das ganze Projekt richtig ins Rollen.


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Die Einrichtung mit dem Namen "Tyson Ranch" wird anscheinend die Hälfte des Grundstücks "Kultivierungsanlagen" widmen, in denen professionelle Züchter neue Sorten kreieren und anbauen können. Dazu wird es auch ein Lehrzentrum und einen Shop mit Hydrokultur-Pflanzen und Zubehör für diejenigen geben, die sich selbst für den Anbau interessieren.

Der Rest des Grundstücks in der Mojave-Wüste verleiht der Ranch dann seinen "Resort"-Titel. Wie The Blast weiter berichtet, wird es "Premium-'Glamping'-Campinggrundstücke und Hütten" für Besucher geben, ein Amphitheater für Live-Musik und eine Fabrik für Edibles – marihuanahaltige Nahrungsmittel.

Das Resort befindet sich nicht weit von der Edwards Air Force Base entfernt und soll vor allem Veteranen beschäftigen. Darüberhinaus hat sich die Ranch auf die Fahne geschrieben, die amerikanischen Streitkräfte mit CBD zu unterstützen. Dieser Cannabis-Bestandteil ist nur gering psychoaktiv und wird zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt.

Die Bürgermeisterin von California City, Jennifer Wood, war ebenfalls im Dezember beim Spatenstich dabei und sagte, dass die Tyson Ranch für ihre Stadt eine "Wiedergeburt" einläuten könnte.

Bislang ist noch kein Eröffnungstermin bekannt. Wenn es dann aber endlich so weit ist, wird Tyson hoffentlich wie ein Weed-Willy-Wonka Touren durch seine Edibles-Fabrik geben – die lila Jacke hat er schließlich schon.

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